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Komm ein ?80er? geflogen: Der Frankfurter Nationalspieler Senzo Ngubane lässt sich bei diesem Versuch weder von Lars Schreiber (rechts) noch von dessen Heusenstammer Teamkollegen Zinzan Hees aufhalten.

Rugby

Klare Sache für den SC 80

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Bei angenehmen Frühjahrstemperaturen nahmen die „80er“ die „Füchse“ auseinander. Das einseitige Derby war das Vorspiel für den kommenden wegweisenden Spieltag (siehe Extratext).

In den vergangenen Jahren verliefen die Derbys zwischen den Rugby-Bundesligisten SC 80 Frankfurt und RK Heusenstamm meist spannend. Auch der erste Vergleich in dieser Spielzeit hatte lange großen Unterhaltungswert, ehe die favorisierten Schwarz-Roten in der Schlussphase mehr zuzusetzen hatten und noch mit 30:17 gewannen. Doch diesmal waren die Rot-Grünen vom Sportzentrum Martinsee absolut chancenlos und gingen 3:57 (3:29) unter.

Es waren etwa 20 Minuten an der Feldgerichtstraße gespielt, da hatten sich die Frankfurter schon den Bonuspunkt mit vier Versuchen gegen fast noch schläfrige Heusenstammer verdient. „Wir waren nicht aggressiv genug. Es gab keine positiven Tackles, alles geschah im Rückwärtsgang“, konstatierte RKH-Trainer Jens Steinweg.

Zwar stellte sich sein Team mit zunehmender Spieldauer besser auf den SC 80 ein. Doch Heusenstamm war nicht in der Lage, in der gegnerischen Hälfte entscheidende Akzente zu setzen.

Ganz anders der Tabellendritte. Sowohl im Sturm als auch in der Dreiviertel-Reihe hatten die Frankfurter spürbare Vorteile. Dazu trug auch Jungnationalspieler Marcel Becker bei, den manches Mal erst zwei, drei Gegenspieler aufhalten konnten. „Das war noch mal eine Steigerung zum Sieg in Neuenheim, weil wir keine Versuche bekommen haben“, sagte er, „wir sind als Team zusammengewachsen.“

Selbst als die Mannschaft in Unterzahl agieren musste – Etienne Du Plessis, Jens Listmann und Simon Trebbin erhielten die Gelbe Karte – , wurde gepunktet. Heusenstamm fehlte zumindest an diesem Tag die Qualität, um den Nachbarn einigermaßen in den Griff zu bekommen. Als Senzo Ngubane fast von der Mittellinie aus bis ins Malfeld sprintete und den letzten Versuch legte, brandete großer Jubel auf unter den meisten der 300 Zuschauer. Es war das i-Tüpfelchen einer gelungenen Generalprobe für den Meisterschaftsendspurt.

SC 80: Ngubane (15), Becker, Losado – Listmann, Rayan – Haase (10), Hauck, Du Plessis (5) – Ketels – Deichmann (5) – Beringer, Cameron-Dow (12), Lemperle (5), Lange – Ewald (5) (Cojocaru, Niederberger, Colbin Schmidt, Sztyndera, Schröter, Siitia, Trebbin). – RKH: Otterbein, Gennaro, Max Weber – Krimer, Cavus – Nicholas Rainger, Iding, Eliashvili – Schuster (3) – Fernandez – Patrick Weber, Bettner, Utikal, Schreiber – Zinzan Hees (Saczawa, Pohlheim, Moreno, Höhmann, Joswig, Sayson, Johnson).

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