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Mit Chic und Charme: Die Moderatorinnen Stephanie Harrer und Khadra Sufi bei der Anprobe für den Sportpresseball.

Stadtgeflüster

Von Klatsch und Kleidern

Es sind nur noch wenige Wochen, dann steigt die 37. Ausgabe des Sportpresseballs – und wer noch nichts Geeignetes zum Anziehen hat, der sollte sich sputen.

Es sind nur noch wenige Wochen, dann steigt die 37. Ausgabe des Sportpresseballs – und wer noch nichts Geeignetes zum Anziehen hat, der sollte sich sputen. Schließlich treffen sich am ersten Novembersamstag dort die Reichen und Schönen. Da heißt es: Sich in Schale werfen. Also Klamotten kaufen, was das Zeug hält. Solche Sorgen brauchen sich diese beiden nicht zu machen: Khadra Sufi und Stephanie Harrer. Denn sie haben bei Modeschöpferin Conny Singh schon die Kleiderstangen durchforstet. Die Damen sind am 3. November nicht nur Gäste dieser Glamourveranstaltung, sondern auch Moderatorinnen. Sie empfangen am roten Teppich vor der Alten Oper die Ballbesucher und fühlen ihnen ein wenig auf den Zahn. Kurzinterviews zwischen Klatsch und Karriere. Für die Reporterin und Autorin Khadra Sufi wird es das erste Mal sein. Stefanie Harrer hingegen hat schon einige Erfahrung auf dem roten Teppich gesammelt, obwohl sie im vergangenen Jahr aussetzte. „Ich war mit meinem Mann ganz einfach frisch, fromm, fröhlich, frei in den Flitterwochen“, so Stefanie Harrer. „Wenn ich so zurückblicke, dann fällt mir ein, dass ich schon Pailletten-Gold, Pailletten-Blau und ein wunderschönes Eisblau getragen habe – deshalb bleibt es wohl in dieser Richtung, die ich gerade trage“, sagt Stefanie Harrer und zeigt auf das Kleid, das sie gerade anprobiert hat. Die Farbe sagt ihr zu. „Etwas Goldblau“, sagt sie dazu.

Khadra Sufi weiß noch nicht, ob das Kleid, das sie gerade anhat, auch das sein wird, das sie beim Sportpresseball tragen wird, der in diesem Jahr unter dem Motto „Tanz auf dem Olymp“ steht. „Es stehen so viele so schöne Kleider zur Auswahl. Auf jeden Fall ist das Kleid, das ich jetzt trage, eine Mega-Inspiration für mich – ein bisschen Paillette oder klassisch schwarz, ich muss mal schauen“, gibt sie sich geheimnisvoll. Zwar kennt sie die Gästeliste des Abends, aber eine „richtige“ Vorbereitung wird es wohl nicht geben. „Ich bin unfassbar neugierig. Und wenn da so ein Star wie Katarina Witt vor mir steht, die in meiner Kindheit mein Vorbild war, dann will ich mehr Privates von ihr wissen, und nicht das, was ich aus den Medien schon von ihr kenne“, verrät Khadra Sufi. „Deshalb wird das alles ziemlich spontan sein.“ Dabei kann sich die Hamburgerin voll und ganz auf Stefanie Harrer verlassen. „Sie ist unglaublich souverän und ich glaube, wir werden ein sehr cooles Team sein und uns per Augenkontakt abstimmen“, so Khadra Sufi, die früher etliche Events in Frankfurt moderierte.

Seit einiger Zeit ist Khadra Sufi Botschafterin eines Produktes der Pharmafirma Merz. „Und so lerne ich nach und nach auch die Stadt und die Umgebung besser kennen, weil ich mit Karin Merz unterwegs bin.“ An diesem Abend wird Khadra Sufi auch die Hautevolee der Mainmetropole – und nicht nur die – kennenlernen. Denn diese Gala lockt 2 500 Vertreter aus Sport, Gesellschaft und Showbusiness an den Main. Bei diesem Publikumsandrang sei der Sportpresseball der größte Ball Deutschlands, erklärt Jörg Müller von der Agentur Metropress, die das Großereignis auf die Beine stellt. Wie in den vergangenen Jahren führt Moderator Michael Steinbrecher durch den Abend. Auch der Schirmherr der Veranstaltung ist ein alter Bekannter: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Bei der Tombola gibt es Preise im Gesamtwert von mehr als 200 000 Euro zu gewinnen. Der Erlös aus dem Losverkauf kommt einem karitativen Zweck zugute. Der britische Superstar James Blunt ist der Stargast. Ihm ist übrigens etwas gelungen, was seit Sir Elton John vor 20 Jahren kein Brite mehr geschafft hat: Er landete mit seinem Song „You’re Beautiful“ in den Hitparaden der Vereinigten Staaten auf Platz eins. Ein gutes Omen für die Großveranstaltung, die unter dem Motto „Tanz auf dem Olymp“ steht. Gastgeber sind der Verein Frankfurter Sportpresse in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten. Zudem ist seit 1989 die Frankfurter Eventagentur Metropress für die Gesamtorganisation zuständig und seit 2014 Mitveranstalter. Das Ballmotto ist übrigens eine Hommage an die Winterspiele in Pyeongchang, wo die Deutschen 14 Goldmedaillen holten.

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