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Designerin Sevince Yerli zeigt am 28. August 2015, ein Chili Bang Bang Kleid in Frankfurt.

Sie kleidet die schönsten Frauen Deutschlands ein

Wenn heute bei Stefan Raab s „Bundesvision Song Contest“ talentierte Stimmen um den Sieg kämpfen, tragen die eingeladenen Schönheits-„Missen“ aller

Wenn heute bei Stefan Raab s „Bundesvision Song Contest“ talentierte Stimmen um den Sieg kämpfen, tragen die eingeladenen Schönheits-„Missen“ aller Bundesländer Mode aus Frankfurt. Sevinc Yerli (35) vom Label „Chili Bang Bang“ hat eigens ein Kleid für die Show entworfen, ein langer T-Shirt-Dress mit waffenscheinpflichtigem Design: in Brusthöhe formen viele kleine Pistolen ein Herz. „Ich nenne es ,Heartbreaker’-Kleid, die Botschaft der Trägerin ist eindeutig: Obacht, niemand bricht mir das Herz!“ Klare Ansage der Modemacherin, die erst vor drei Jahren begann, eigene Entwürfe umzusetzen, obwohl sie als Stylistin inengem Kontakt mit der Branche war. Die Idee dazu kam der dreifachen Mutter während ihrer Schwangerschaften: „Ich merkte, wie schwierig es ist, coole, unkomplizierte Klamotten zu finden. Meine Shirts kann man von vorne und hinten tragen, das ist neu, im Job brav, abends gedreht sexy.“ Totenköpfe, Glitzer-Rock’n’Roll und Statements wie „God is a woman“ (Gott ist eine Frau) aus dem Atelier im Westend begeistern auch Kundinnen wie Sonya Kraus , Motsi Mabuse und hr-Wetterfee Laura di Salvo .

Eine Präsentation auf der Berliner Fashionweek erwies sich als Glücksfall, die „Miss Germany Corporation“ wurde auf die Marke aufmerksam. So tragen nun beim Contest die 16 Missen nicht nur die Flaggen der jeweiligen Bundesländer, sondern auch das lange Schwarze. Ende September sind die Kleider dann beim Quizduell mit Jörg Pilawa zu sehen. Alles laufe bestens, Vertriebspartner klopfen an, eine neue Kollektion ist fertig. Und nach Übersee hat die Powerfrau auch schon ihre Fühler ausgestreckt, demnächst kann man ihre Mode in Los Angeles kaufen.

( fai)

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