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Justiz

Kleinkind Tritt versetzt - Amerikaner muss nach Ausrastern zurück in die Heimat

Nach einer gefährlichen Hammerattacke auf einen arglosen Hundehalter in der Hamburger Allee (Bockenheim) sowie einem wuchtigen Tritt in den Bauch eines Dreijährigen vor einem Supermarkt in Ginnheim geht es für einen 29 Jahre alten Amerikaner ab in die Heimat zu Eltern und Verwandten.

Nach einer gefährlichen Hammerattacke auf einen arglosen Hundehalter in der Hamburger Allee (Bockenheim) sowie einem wuchtigen Tritt in den Bauch eines Dreijährigen vor einem Supermarkt in Ginnheim geht es für einen 29 Jahre alten Amerikaner ab in die Heimat zu Eltern und Verwandten.

Unter dieser Bedingung verhängte das Landgericht in einem kürzlich bekannt gewordenen Urteil die von der Staatsanwaltschaft beantragte Unterbringung in der Psychiatrie lediglich zur Bewährung. Ein Gutachter hatte dem Gericht bescheinigt, dass es für den „krankheitseinsichtigen“ jungen Mann innerhalb des angestammten Familienkreises im Bundesstaat Nevada die besten Therapie- und Heilungsmöglichkeiten gebe.

Nachdem er bereits nach seiner vorübergehenden Einweisung in die Psychiatrie im mittelhessischen Haina aktiv an der Behandlung mitgewirkt und auch sämtliche verordneten Medikamente brav eingenommen habe, bestehe eine gute Zukunftsprognose, die schizophrene Erkrankung zu überwinden.

Besonders der Tritt in den Bauch des Kindes hatte im Februar dieses Jahres für viel Aufsehen im Stadtteil gesorgt. Zahlreiche Mitarbeiter des Marktes und Kunden hatten die Verfolgung des flüchtenden Täters aufgenommen und diesen nach mehreren hundert Metern gestellt. Der Junge, der in Begleitung seiner Großmutter unterwegs war, war nach dem Tritt kurzzeitig bewusstlos. Auch der Hundehalter blieb nach der Hammerattacke zunächst im Koma. Ein Polizeibeamter war kurze Zeit später auf den mit dem Hammer auf der Straße laufenden Täter aufmerksam geworden. Das Werkzeug hatte noch Blutreste enthalten. ge

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