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Judith Dietermann

Kommentar

Ganz ehrlich: Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich alleine durch die Franz-Werfel-Straße laufe. Vor allem dann, wenn es zu dämmern beginnt.

Ganz ehrlich: Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich alleine durch die Franz-Werfel-Straße laufe. Vor allem dann, wenn es zu dämmern beginnt. Sehe ich Grüppchen aus jungen Erwachsenen, wechsle ich die Straßenseite. Das war früher nicht so. Erst seit sogar am helllichten Tage auf der Straße gedealt wird, fühlt man sich dort zunehmend unsicher.

Die Razzia hat das Quartier aufgewirbelt, die Menschen sind verunsichert – auch die Drogendealer. Die Maßnahme von Frank Junker, den Mietern zu kündigen, in deren Wohnungen Drogen gefunden wurden, ist ein weiterer wichtiger Schritt. Denn beide zeigen sie: So geht es in der Platensiedlung nicht weiter.

Dass der ABG-Chef mit seinem Durchgreifen auch über die Schicksale von Familien entscheidet, ist zwar tragisch, aber nicht anders machbar. Drogen in seinen Wohnungen kann und muss ein Vermieter nicht dulden!

Trotz des Erfolges heißt es für Polizei und ABG nun: dranbleiben. Damit sich die Menschen in der Platensiedlung wieder sicher fühlen.

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