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Die Stadtpolitik will sich gründliche Gedanken darüber machen, wie die Anti-Terror-Klötze auf öffentlichen Plätzen durch diskretere und ansprechendere Elemente ersetzt werden können.

Die Stadtpolitik will sich gründliche Gedanken darüber machen, wie die Anti-Terror-Klötze auf öffentlichen Plätzen durch diskretere und ansprechendere Elemente ersetzt werden können. Die sehr grob wirkenden Betonsperren waren von Anfang an nur als Übergangslösung gedacht.

Das Problem ist allerdings: Die Debatte hat jetzt erst begonnen und sie wird aller Voraussicht nach noch Monate dauern. Es sind nicht nur gestalterische, sondern auch technische und verkehrsplanerische Fragen zu klären.

Dass zwei Hoch-Risiko-Orte bisher vollkommen ungeschützt sind, zeigt, dass die Zeit drängt. Entweder muss der Magistrat sich beeilen, damit schnell eine Dauerlösung gefunden wird. Oder es gilt, auch diese verbliebenen offenen Flanken mit temporären Zufahrtssperren zu schützen.

Terroristen können zwar überall zuschlagen, vollständige Sicherheit wird es daher in keiner Stadt der Welt geben. Aber hier warnen ortskundige Experten der Frankfurter Polizei vor bestimmten Stellen im Stadtgebiet, an denen die Gefahr besonders hoch ist. Zum Schutz seiner Bürger sollte der Magistrat darauf reagieren.

Das Lastwagen-Szenario ist für Terroristen auch deshalb so attraktiv, weil es verhältnismäßig leicht umzusetzen ist. Wir sollten es ihnen nicht noch leichter machen.

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