Kommentar: Alles nur Stückwerk

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Man muss nicht besonders böswillig gesinnt sein, um festzustellen, dass die Planungen für die Autobahnen in Frankfurt ziemlich unkoordiniert laufen.

Man muss nicht besonders böswillig gesinnt sein, um festzustellen, dass die Planungen für die Autobahnen in Frankfurt ziemlich unkoordiniert laufen. Seit Jahren plant die Stadt eine Teil-Einhausung der A 661 zwischen Bornheim und Seckbach. Mehrere Politiker sind schon wie Bittsteller nach Berlin gepilgert, um sich der Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums zu versichern. Sie kamen mit nichts als warmen Worten zurück.

Doch damit nicht genug. Nicht einmal die Planungsgrundlagen sind klar. Im Frühjahr hieß es, der sechsspurige Ausbau der A 661 gehöre zum „vordringlichen Bedarf“ – Staus und Engpässe müssten beseitigt werden. Jetzt plötzlich ist die Verbreiterung doch nicht mehr so dringend. Was bedeutet das für den Riederwaldtunnel, was für die Einhausung? Befriedigende Antworten bietet die Stückwerk-Planung bisher nicht. Die betroffenen Bürger warten darauf.

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