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Manfred Kuehmichel, Pächter des Rastplatzes Taunusblick, findet die Seilbahn-Idee gut: Hier könnte deren Startpunkt sein.

Meinung

Kommentar: Denkanstöße sind gut, Lösungen müssen her

Die Idee, Pendler mit Seilbahnen zu Stationen des Öffentlichen Personennahverkehrs für eine Weiterfahrt in die Frankfurter City zu transportieren, ist durchaus bestechend: Solche Verbindungen lassen sich sicherlich preiswerter installieren als exorbitant teure Schienenverbindungen aufwendig genehmigen und bauen zu lassen. Und womöglich wären sie nach Kosten- und Machbarkeitsanalysen auch gut zu realisieren. Gelungene Beispiele gibt es bereits, etwa in Singapur, London oder La Paz.

Die Idee, Pendler mit Seilbahnen zu Stationen des Öffentlichen Personennahverkehrs für eine Weiterfahrt in die Frankfurter City zu transportieren, ist durchaus bestechend: Solche Verbindungen lassen sich sicherlich preiswerter installieren als exorbitant teure Schienenverbindungen aufwendig genehmigen und bauen zu lassen. Und womöglich wären sie nach Kosten- und Machbarkeitsanalysen auch gut zu realisieren. Gelungene Beispiele gibt es bereits, etwa in Singapur, London oder La Paz.

Denkt man mögliche Szenarien weiter, könnten die betrügerischen Autokonzerne für Seilbahn-Bauten zur Kasse gebeten werden, könnten vom drohenden Dieselfahrverbot betroffene Autobesitzer über diesen Umweg „entschädigt“ werden, indem sie etwa neue Park-and-Ride-Flächen kostenlos nutzen dürfen. Alle Bürger könnten von umweltfreundlichen Seilbahnen profitieren, weil die von der EU geforderten niedrigeren Stickoxid-Werte am Ende doch eingehalten werden könnten.

Mehr solcher Ideen sind notwendig – ebenso ihre rasche Umsetzung. Oder ist es wie so oft in Deutschland: Macht einer einen kreativen Vorschlag, heben drei andere den Finger und erklären, warum das nicht geht. Dabei ist gerade in Sachen Diesel-Skandal viel zu viel Zeit vertrödelt worden. Die Uhr tickt.

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