Günter Murr
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Günter Murr

Kommentar: Ein Fall für das neue Bau- und Immobilienamt

Wie es um die Verwaltung der städtischen Immobilien bestellt ist, erfahren die Stadtverordneten jetzt ganz unmittelbar. Sie müssen wegen Sanierungsarbeiten aus dem Plenarsaal ausziehen, und voraussichtlich

Wie es um die Verwaltung der städtischen Immobilien bestellt ist, erfahren die Stadtverordneten jetzt ganz unmittelbar. Sie müssen wegen Sanierungsarbeiten aus dem Plenarsaal ausziehen, und voraussichtlich steht während der Bauzeit die nahe gelegene Paulskirche nicht als Ausweichquartier zur Verfügung.

Darin zeigt sich ein Problem bei der Liegenschaftsverwaltung: Es gibt keine zentrale Stelle, die einen Überblick hat über den Zustand der städtischen Gebäude und die Sanierungen koordiniert in die Wege leitet. Jedes Amt wurstelt bei den von ihm genutzten Gebäuden allein vor sich hin und lässt sich dabei nicht gern reinreden. Selbst für den Römer gibt es verschiedene Zuständigkeiten: Für den Plenarsaal ist das Büro der Stadtverordnetenversammlung verantwortlich, für das übrige Gebäude das Hauptamt.

Besser werden soll es mit dem neuen Amt für Bauen und Immobilien, das Baudezernent Jan Schneider derzeit aufbaut. Dieses Amt soll sich künftig wie ein Vermieter um den Unterhalt der meisten städtischen Gebäude kümmern. Auch wenn es nicht nur den Römer betrifft, werden die Stadtverordneten dieser Reform sicherlich gerne zustimmen.

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