Festakt zum Tag der Deutschen Einheit

Kommentar: Feldmann hat den richtigen Redner gewählt

Wer die Kritik aus den Reihen der CDU hörte, konnte meinen, Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) habe den leibhaftigen „Gottseibeiuns“ in die Paulskirche eingeladen. Daniel Cohn-Bendit ist auf perfide Weise diffamiert worden, und tatsächlich hat ein großer Teil der CDU den angekündigten Boykott wahr gemacht. Sich eine Rede nicht einmal anhören zu wollen, ist eine armselige Haltung.

Wer die Kritik aus den Reihen der CDU hörte, konnte meinen, Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) habe den leibhaftigen „Gottseibeiuns“ in die Paulskirche eingeladen. Daniel Cohn-Bendit ist auf perfide Weise diffamiert worden, und tatsächlich hat ein großer Teil der CDU den angekündigten Boykott wahr gemacht. Sich eine Rede nicht einmal anhören zu wollen, ist eine armselige Haltung.

Wer gekommen ist, konnte ein leidenschaftliches Plädoyer für die europäische Einigung hören. Feldmann hat den richtigen Redner ausgesucht in einer Zeit, in der nationale Abgrenzung wieder populär wird.

90 Prozent von Cohn-Bendits Positionen könnte übrigens auch ein Politiker der CDU vertreten. Aber die Partei hat derzeit keinen Repräsentanten, der Europa so verkörpert wie der Grüne.

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