Kommentar: Nicht die Schulen allein lassen

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Das Projekt „Elternbeteiligung“ ist ein erster Ansatz, um Familien mit Migrationshintergrund an die Schule heranzuführen. Allerdings auch nicht mehr.

Das Projekt „Elternbeteiligung“ ist ein erster Ansatz, um Familien mit Migrationshintergrund an die Schule heranzuführen. Allerdings auch nicht mehr. Im Alltag der Schulen behindern Sprachprobleme eine gemeinsame Arbeit. Die Folge: Viele Eltern mit ausländischen Wurzeln sind kaum vertreten in den Bildungseinrichtungen. Engagement, auch von Elternbeiräten, die Familien miteinzubeziehen, scheitert oft. Das A und O ist nun einmal die Kommunikation, die nur über eine gemeinsame Sprache funktionieren kann. Es gibt ja bereits Sprachangebote für Migranten, nur werden diese oft nicht wahrgenommen. Die Eltern müssen woanders abgeholt werden, mit niedrigschwelligen Angeboten. Ob da ein Elterngespräch die richtige Form ist, muss bezweifelt werden. Zudem können diese Probleme nicht allein den Schulen überlassen werden. Da macht es sich die Politik zu einfach, ein bisschen Geld locker zu machen und zu sagen, jetzt entwickelt mal Konzepte. Das ist zum Scheitern verurteilt.

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