Kommentar: Sicherheit ist ein hohles Versprechen

Die Mitarbeiter der Bodenverkehrdienste am Flughafen arbeiten unter einem enormen Zeitdruck. In kürzester Zeit müssen sie die Maschinen be- und entladen, reinigen und tanken.

Die Mitarbeiter der Bodenverkehrdienste am Flughafen arbeiten unter einem enormen Zeitdruck. In kürzester Zeit müssen sie die Maschinen be- und entladen, reinigen und tanken. Sind sie mit einer Maschine fertig, hetzen sie schon zu der nächsten. Schicht um Schicht. Aber die Airlines verlangen es so. Und es bekommt keiner mit.

In der Öffentlichkeit dagegen werben die Airlines immer mit dem Worten: „Sicherheit geht vor!“ Was nun? Ist Sicherheit ein hohes Gut? Oder liegt Sicherheit in den Händen schlecht bezahlter, wie Maschinen funktionierender Menschen? Gerade in den Händen der Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste liegt ein hohes Maß an Verantwortung. Machen sie einen Fehler bei der Abfertigung, dann kann es in der Luft zu einer Katastrophe kommen. Doch wer unter Druck steht, zeitlich und psychisch, dem passieren Fehler. Das kennt jeder, darf im Luftverkehr aber nicht passieren. Davon hängt uns aller Sicherheit ab.

Es ist an der Zeit, dass die Airlines ihren Werbeslogan auch ernst nehmen. Sonst ist er ein hohles Versprechen.

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