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Mit Luxusauto zum Jobcenter

Kommentar zum Sozialbetrug: Zeit, dass endlich eingegriffen wird

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Ganz klar: Der ALG-II-Kunde, der sich Leistungen erschleicht, ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Wenn sich aber bei „Ausnahmen“ stolze 50 Millionen Euro zusammenläppern, muss dringend eingegriffen werden.

Ganz klar: Der ALG-II-Kunde, der sich Leistungen erschleicht, ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Wenn sich aber bei „Ausnahmen“ stolze 50 Millionen Euro zusammenläppern, muss dringend eingegriffen werden. Dass Sozialleistungen in gewissen Kreisen als eine Art „Gehalt“ vom deutschen Staat angesehen werden, die einem „zustehen“, das macht restriktives Handeln nötig. 

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Das Klientel scheint schnell umrissen: Die Erwerbstätigkeiten dieser Personen sind nicht selten illegal oder zumindest arg anrüchig. Protzkarossen vor Jobcentern oder Sozialrathäusern oder auch Bettler, die mit der dicken Limousine gebracht und abgeholt werden – der Missbrauch unseres Sozialsystems ist vielerorts offenbar, und es gibt nun nicht wirklich viele Zufälle, die man gelten lassen könnte zur Begründung, warum ein ALG-II-Bezieher mit einem 230 000 Euro teuren Auto unterwegs ist. Dass die Polizei nun auch mal kontrolliert und nachfragt, kann sehr viel Geld sparen: Geld für die, die es wirklich brauchen.

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