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Kommentar: Trainer für Parknutzung zur Kasse bitten

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Parks und Grünanlagen in Frankfurt müssen einiges aushalten. Kinder haben hier ihren Spaß beim Spielen und Tollen, Jogger laufen hier ihre Runden, und in einigen Parks darf sogar gegrillt werden. Natürlich sind die Flächen auch beliebt, um sich mit Freunden inmitten der Natur zu treffen. Dafür sind viele der Grünflächen vor mehr als hundert Jahren auch angelegt worden.

Parks und Grünanlagen in Frankfurt müssen einiges aushalten. Kinder haben hier ihren Spaß beim Spielen und Tollen, Jogger laufen hier ihre Runden, und in einigen Parks darf sogar gegrillt werden. Natürlich sind die Flächen auch beliebt, um sich mit Freunden inmitten der Natur zu treffen. Dafür sind viele der Grünflächen vor mehr als hundert Jahren auch angelegt worden.

Mittlerweile sind in den Parks aber auch ausufernde Abifeiern, Partys nach großen Firmenläufen oder Veranstaltungen wie Theaterfestivals geboten. Immer öfter nutzen persönliche Trainer und andere kommerzielle Anbieter die Grünflächen in Frankfurt aber quasi als Trainingsplatz für ihre Kurse, Camps und Fitnessprogramme. Das will die Stadt nun jedoch mit einem Verbot unterbinden, weil die Sportler eine zusätzliche Belastung für die ohnehin schon geschundenen Grünflächen sind. Die Mitarbeiter des Grünflächenamtes kommen schon jetzt nicht mehr nach bei Unterhalt, Pflege und Müllbeseitigung. Und der Etat dafür reicht ohnehin schon längst nicht mehr. Kürzlich erst hatte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) beklagt, dass das Geld in 2018 schon nach gut einem halben Jahr komplett aufgebraucht sei.

Wer also mit Sportkursen in Parks sein Geld verdient, sollte zur Kasse gebeten werden. Denn wer Kontingente in einer Sporthalle bucht, bekommt das nicht zum Nulltarif und muss Miete bezahlen. Die Stadt sollte folgerichtig eine Nutzungsgebühr erheben. Die Abgabe könnte für Pflege und Unterhalt der geschundenen Grünanlagen verwendet werden.

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