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Mobilität für alle!

Mit dem Konzept „Mobilität Plus“ der CDU-Fraktion soll die Frankfurter Verkehrspolitik endlich durchstarten

Alle Menschen in Frankfurt sollen in Zukunft schnell, zuverlässig, bequem, sicher, umweltfreundlich und preiswert an ihr Ziel zu kommen. Dafür ist ein abgestimmter Mobilitätsmix mit Anreizen und Angeboten, das Auto auch mal stehen zu lassen, besser als eine ständige Bevormundung. Wie die CDU im Römer das umsetzen will, stellt sie in ihrem Verkehrskonzept auf www.mobilität-plus.de vor.

„Wir werden keine Verkehrsmittel gegeneinander ausspielen“, betonen der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Nils Kößler und der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Daum, bei der Vorstellung des Verkehrskonzepts „Mobilität Plus“. Ziel sei vielmehr ein abgestimmter Mix aller Verkehrsmittel, bei dem das Auto nicht verteufelt, sondern als ein für viele Menschen noch immer unverzichtbares Fortbewegungsmittel akzeptiert und vorgesehen wird. Weil die Fläche der Stadt im Gegensatz zur Einwohnerzahl jedoch nicht wachse, seien weniger Kraftfahrzeuge – besonders in der Innenstadt – langfristig jedoch unumgänglich und das erklärte Ziel der CDU. „Aber um das zu erreichen, setzen wir auf Anreize und Angebote statt auf Vorschriften und Verbote.“ 

So soll zum Beispiel der ÖPNV stärker ausgebaut werden. Er müsse zuverlässiger, sauberer und sicherer werden. Die Auslastung der vorhandenen Strecken zu erhöhen, sei laut Kößler dabei genauso ein Mittel, wie Neubaustrecken viel schneller zu realisieren. „Wir brauchen attraktive ÖPNV-Angebote in Frankfurt und ins Umland, zum Beispiel neue Straßenbahnlinien und eine Weiterführung der U-Bahn bis zur Sachsenhäuser Warte.“ Zudem sei es wichtig, endlich die noch vorhandenen Lücken zu schließen, wie etwa bei der U-Bahn zwischen Bockenheim und Ginnheim, die nach der CDU über den Campus Westend der Universität führen soll. „Dabei wollen wir die Chancen der Digitalisierung für eine zügige Verkehrsabwicklung und für die Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel nutzen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende. 

Um weiterhin einen Anreiz zu setzen, das Auto auch mal stehen zu lassen, soll das Radwegenetz noch mehr ausgebaut und mit Radschnellwegen ins Umland verknüpft werden. Statt Radwege nur auf stark befahrenen und somit gefährlichen Straßen voranzutreiben, will die CDU-Fraktion auch Parallelstraßen als Fahrradstraßen nutzen. Durch den Ausbau des Radverkehrs als emissionsfreies und gesundheitsförderndes urbanes Verkehrsmittel kann der motorisierte Individualverkehr verringert werden. 

Konzepte für alle Stadtteile und besonders die Innenstadt, Park-and-Ride-Anlagen für die Pendler aus dem Umland, eine bessere Erreichbarkeit durch Handwerker und eine gute Organisation des Lieferverkehrs sowie Carsharing-Angebote – das alles sind für die CDU Mittel, um den Puls der Großstadt weiter am Schlagen zu halten. Denn um eine hohe Lebensqualität bei steigenden Einwohnerzahlen weiter zu sichern, müsste das „Mehr“ an Verkehr intelligent organisiert und die Interessen aller ausgeglichen werden. 

Weiterführende Informationen finden Sie auf: www.mobilität-plus.de

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