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Goethe-Universität Frankfurt.

Von Aktion erschreckt

Kopftuch-Konferenz: Asta spricht von Hetzkampagne gegen Schröter

Umstrittene Kopftuch-Konferenz: Der Asta der Goethe-Universität bezeichnet die Kritik an Professorin Susanne Schäfer als Hetzkampagne.

Frankfurt - Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Goethe-Universität hat sich hinter die umstrittene Kopftuch-Konferenz des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) gestellt und die Kritik an ihr und der Leiterin des FFGI, Susanne Schröter, als "Hetzkampagne" bezeichnet. "Die ganze Aktion erschreckt uns, da hier Islamkritik und Rassismus gleichgesetzt wird, zumal hier Personen wie Necla Kelek vorgeworfen wird, rassistisch zu argumentieren, wenn diese von ihren eigenen Erfahrungen berichten", erklärte Fatma Keser, Feminismusreferentin des Asta, in einer schriftlichen Stellungnahme. Dahinter stehe der Versuch, "Forschung zu deutschen Islamverbänden und islamistischen Vereinigungen zu kompromittieren".

Professorin Schröter wird antimuslimischer Rassismus vorgeworfen

Islamforscherin Prof. Susanne Schröter.

Mitte vergangener Woche hatte eine Studierendeninitiative eine Absage der Konferenz sowie die Absetzung der FFGI-Leiterin Susanne Schröter gefordert. Ihr sowie mehreren Referentinnen werfen die Initiatoren "antimuslimischen Rassismus" vor. Die Universität hatte diese Forderungen umgehend zurückgewiesen.

Feminismusreferentin Keser zeigt sich von der Vorwürfen der Initiative "überrascht", da die Tagung "breitgefächert" sei und unter anderem auch Referentinnen aufträten, die das Kopftuch befürworten. "Wir würden uns radikaler positionieren als Susanne Schröter selbst, was das angeht", betonte Feser.

Die Konferenz unter dem Titel "Das islamische Kopftuch - Symbol der Würde oder der Unterdrückung?" soll am kommenden Mittwoch, 8. Mai, stattfinden. Sprechen werden unter anderem die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer und die Soziologin Necla Kelek als Gegnerinnen des islamischen Kopftuchs. Die Gegenposition soll unter anderem die Publizistin Khola Maryam Hübsch vertreten.

Die Konferenz beginnt um 10 Uhr am FFGI, Max-Horkheimer-Straße 2, Campus Westend. Der Eintritt ist frei. Anmeldung per E-Mail an: ffgi@normativeorders.net.

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ft/dmj

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