Fall Tristan Brübach

„Kriminalreport“ behandelt den Fall Tristan Brübach

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Den Begriff „Profiler“ mag er nicht, ihm ist Zusammenarbeit bei der Auflösung von Kriminalfällen wichtiger: Alexander Horn gehört zu Deutschlands erfolgreichsten Experten für besonders schwierige

Den Begriff „Profiler“ mag er nicht, ihm ist Zusammenarbeit bei der Auflösung von Kriminalfällen wichtiger: Alexander Horn gehört zu Deutschlands erfolgreichsten Experten für besonders schwierige polizeiliche Ermittlungen – auch im Fall des 1998 in Höchst ermordeten Schülers Tristan Brübach ist er aktiv. Der „Kriminalreport Hessen“ stellt den Spezialisten der Polizei am Sonntag, 1. Februar, um 19 Uhr im hr-Fernsehen vor; die Wiederholung ist am Tag darauf, Montag, 2. Februar, um 23.30 Uhr zu sehen.

Alexander Horn versucht, Motive und Denkweisen von Mördern zu ergründen. Er leitet die Dienststelle für Operative Fallanalyse der bayerischen Polizei. 30 bis 50 Fälle in ganz Deutschland bearbeiten er und sein Team jedes Jahr. Sie beraten die Ermittler der Polizei vor Ort, auch die Frankfurter Kripo. Der Mordfall Tristan Brübach ist ein Fall, der Alexander Horn bis heute keine Ruhe lässt – es ist einer der bekanntesten hessischen Mordfälle. Der damals 13 Jahre alte Schüler Tristan Brübach wurde im März 1998 im Tunnel des Liederbachs unter den Gleisanlagen des Bahnhofs Höchst bestialisch ermordet. Der Fall ist bis heute ungeklärt. Alexander Horn gibt im „Kriminalreport Hessen“ Einblicke in die Ermittlungsarbeit seiner Abteilung und erklärt, warum es so schwer ist, sich in Mörder hineinzuversetzen.

(hv)

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