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Max Weinberg mit seiner Puppe, einem Geschenk.

Künstler feiert in Kultkisok

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Er ist ein Beweis dafür, dass innere Größe entscheidender ist als körperliche: Der Künstler Max Weinberg mit seinen markanten Augen wurde vor wenigen Tagen 89 Jahre alt.

Er ist ein Beweis dafür, dass innere Größe entscheidender ist als körperliche: Der Künstler Max Weinberg mit seinen markanten Augen wurde vor wenigen Tagen 89 Jahre alt. Und weil er es verdient hat, fand eine Party statt. Im Kultkiosk „Yok-Yok“ im Bahnhofsviertel, genauer: im Hinterzimmer des Ladens, der selbst einmal Gegenstand einer Ausstellung im Kunstmuseum Schirn war.

Der Ort passte. Denn Max Weinberg, in Kassel als Sohn deutsch-polnischer Eltern jüdischen Glaubens geboren, hat einen Lebenstraum: Der Städelschüler möchte seine Kunstwerke in der Schirn ausstellen. Da ist das „Yok-Yok“ doch schon ein Schritt in die richtige Richtung für den exzentrischen Künstler. Übrigens hängen zwei seiner Werke im Büro der neuen Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig, wie sie jüngst in einem Radiointerview verriet.

Organisiert hatte die Schau im Bahnhofsviertel ein Freund und Bewunderer: Jan Schimmack , der, selbst erst zarte 35 Jahre alt, Weinberg seit 30 Jahren kennt. Geschenke gab es für das Geburtstagskind auch. So überreichte ihm Künstlerin Ilka Hendriks eine Puppe, die sie nach Vorbild von Weinbergs Gemälden gebastelt hatte.

(es)

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