Lange Nacht des Kabarett

Arbeitnehmerunfreundlich fällt der 1. Mai in diesem Jahr auf einen Sonntag. Die Interkulturelle Bühne nimmts mit Humor und begrüßt den Wonnemonat mit der „Langen Nacht des Kabarett“.

Arbeitnehmerunfreundlich fällt der 1. Mai in diesem Jahr auf einen Sonntag. Die Interkulturelle Bühne nimmts mit Humor und begrüßt den Wonnemonat mit der „Langen Nacht des Kabarett“. Der Bogen spannt sich von der Lage der Frau in Sibirien über das Tollhaus Schule bis hin zu depressiven Zwergen auf der Wohnzimmercouch. Los geht’s am Samstag, 30. April, um 20 Uhr.

Die Akteure sind Ivanna Mironenko, Manfred Tamm, Johanna Moll und Lorman. Mironenko stehen seit 2012 auf deutschen Bühnen. Sie philosophiert charmant über ihre Heimat, ihren Alltag in Deutschland, das Leben, die Liebe und den täglichen Kampf. Und in ihren Wodka-getränkten Liedern schwingt viel russische Seele. Ihre Erkenntnis: Das Leben ist schön, aber trotzdem schwer.

Als Lehrer an einem Gymnasium wird „Herr Tamm“ tagtäglich mit dem Spaß in der Schule, aber auch mit den Absurditäten der modernen Wohlstandsgesellschaft konfrontiert. Seine Berichte aus dem Klassenzimmer oder vom Elternsprechtag sind amüsant und aufrüttelnd zugleich.

Wenn ein Mädchen sich im düsteren Wald mit dem Wolf treffen will, sich depressive Zwerge auf dem Wohnzimmersofa räkeln und eine Frau vor lauter Liebe einen Mann nach Franz-Josef-Land entführt, dann steckt Johanna Moll dahinter. Dem selbst ernannten lyrischen Liederluder gelingt es mit der dunklen Stimme und expressiver Mimik eine intime Atmosphäre zu zaubern. Sie spielt dazu ihr italienisches Akkordeon.

Fein Gedachtes mit Musik: Lormann, der Zweitplatzierte des Kabarettpreises Krefelder Krähe 2015 begeistert mit einer Mischung aus klassischem Politikkabarett, bissigem Wortwitz und Musikcomedy.

Karten für die „Lange Nacht des Kabarett“ sind telefonisch unter den Rufnummern (069) 46 00 37 41 oder (069) 57 80 98 65 und auch per E-Mail (info@interkulturelle-buehne.de) zu bestellen.

(red)

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