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Der Andrang ist am Wertstoffhof Nord seit dem Frühjahr groß. Immer wieder bilden sich lange Auto-Schlangen auf der Max-Holder-Straße. foto: Unger

Kalbach: Entsorgung

Lange Wartezeiten am Wertstoffhof

  • vonBrigitte Degelmann
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Ortspolitiker schlagen vor, die Öffnungszeiten auszuweiten

Wer seinen Keller oder Dachboden entrümpelt hat und die Abfälle im Wertstoffhof Nord in Kalbach entsorgen will, muss immer noch mit ausgedehnten Wartezeiten rechnen. Bei der Sitzung des Ortsbeirats 12 (Kalbach, Riedberg), die am Freitagabend ausnahmsweise im Plenarsaal des Römers stattfand, berichteten mehrere Mitglieder des Gremiums darüber, dass es während der Öffnungszeiten der Anlage regelmäßig zu langen Staus auf der Max-Holder-Straße kommt. Aus diesem Grund kam der Ortsbeirat überein, dass "zeitnah" ein Ortstermin auf dem Wertstoffhof organisiert werden sollte, unter anderem mit Vertretern der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES), um hier eine Verbesserung zu erreichen.

Das Gremium beschäftigte sich nicht zum ersten Mal mit diesem Thema. Bereits in der Augustsitzung hatte es darüber beraten, was man gegen die Staus unternehmen könnte. Erfolge blieben bisher jedoch aus. Hans-Josef Schneider (CDU) monierte nun, dass auf dem Wertstoffhof seit Anfang Oktober wieder die Winter-Öffnungszeiten gelten, also montags bis samstags nur von 10 bis 16 Uhr. Im Frühjahr und Sommer kann die Anlage dagegen von 8 bis 17 Uhr angefahren werden. "Es wäre schon geholfen, wenn Öffnungszeiten wie im Sommer gelten würden, das wären pro Tag drei Stunden mehr", sagte Schneider.

Ein Antrag der SPD zum Thema Wertstoffhof wurde hingegen zurückgestellt. Sie hatte unter anderem angeregt, dass die Anlieferung für gewerbliche Unternehmen am Wochenende nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich sein soll, um so für eine Entzerrung zu sorgen. Mehrere Ortsbeiräte gaben jedoch zu bedenken, dass die Angestellten des Wertstoffhofs oft kaum zwischen gewerblichen und privaten Lieferanten unterscheiden könnten. Brigitte Degelmann

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