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20 Mädchen und Jungen haben bei der Filmfreizeit der Geschwisterzeit mitgemacht und jetzt ihre Filme im Mal seh’n gezeigt. Foto: Sauda

Leberecht-Stiftung

Eine Zeit nur für Geschwister

Eine besondere Auszeit für Geschwister von erkrankten, behinderten oder verstorbenen Kindern hat die Leberecht Stiftung in Frankfurt gefördert.

Frankfurt - 20 Mädchen und Jungen – Geschwister von erkrankten, behinderten oder verstobenen Kindern – haben sich in den Osterferien an der Filmfreizeit der Organisation „Geschwisterzeit“ beteiligt. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert und ist eine Kooperationsprojekt der Frankfurter Träger Komm Ambulante Dienste und RheinMainBildung GmbH. Die Freizeit wurde zusätzlich von der Leberecht Stiftung unserer Zeitung und dem Verein Sterntaler gefördert, wird durch das Kinderbüro und das Galluszentrum unterstützt und ist einmalig im Raum Frankfurt und Umgebung.

Am Wochenende nun führten die jungen Filmemacher ihre Steifen im „Mal seh’n“-Kino vor Publikum vor. Beides – Freizeit und Vorführung – kamen bei allen Beteiligten gut an. Lina, Tabea und Nelly waren als Kameramädchen unterwegs und drehten den Film „Die elf goldenen Regeln des Bogenschießens“, einer von insgesamt acht Streifen, die auch auf eine DVD gebannt wurden.

Doch nicht nur das Filmen mochten die Mädchen, „das Miteinander hat uns gut gefallen“, sagen die Zehn- und die beiden Zwölfjährigen. „Auch der Ausflug zur Sommerrodelbahn war toll“, sagt Lina. „Ich weiß zwar nicht, ob ich privat noch mal filmen werde, aber wir wollen alle drei im nächsten Jahr auf jeden Fall dabei sein“, sagt Tabea. „Wir sind Freundinnen geworden“, fügt Nelly noch hinzu.

Ziel von Geschwisterzeit Rhein-Main ist es, den Geschwistern von Kindern, mit Behinderung, chronischen oder lebensverkürzenden Krankheiten oder bereits verstorbenen Kindern ein den Alltag entlastendes Freizeit- und erlebnispädagogischen Angebot bieten. (es)

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