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Steine des Anstoßes im Gleisbett der Offenbacher Zu „Tiefe Krater im Asphalt“: Die Sanierung der Offenbacher Landstraße ist

Steine des Anstoßes im

Gleisbett der Offenbacher

Zu „Tiefe Krater im Asphalt“: Die Sanierung der Offenbacher Landstraße ist eine unendliche Geschichte, durchdrungen von nicht eingehaltenen Versprechungen der Stadt Frankfurt, von Planungen, die mehrfach erneuert wurden und von Unwahrheiten, die den Oberräder Bürgern in aller Öffentlichkeit vom Verkehrsdezernenten der Stadt gemacht wurden. Am 27. August 2015 habe ich in einem Schreiben Verkehrsdezernent Stefan Majer an sein Versprechen erinnert. Am 29. September 2015 hat er geantwortet. Seit seinem Amtsantritt 2011 seien Planungs- und Bauvorbereitungsarbeiten für das Sanierungsprojekt begonnen worden. Waren die Planer für dieses Projekt vor dem genannten Zeitpunkt Fachidioten? Ist deren Arbeit als wertlos in die Papierkörbe gewandert? Herr Majer sagt, dass er sein Versprechen eingehalten habe. Das stimmt nicht! In dem Schreiben teilt Herr Majer mir schriftlich mit, dass das Sanierungsprojekt Offenbacher Landstraße 2016 begonnen werde.

Wenn nun Herr Froschhäuser, Sprecher des Verkehrsdezernenten, sagt, dass 2017 die Arbeiten begonnen werden können, dann sind die Oberräder wiederum belogen worden. Herr Froschhäuser sagt: Das Amt für Straßenbau und Erschließung arbeite noch an den letzten Detailplanungen. Haben die Mitarbeiter von Herrn Majer geschlafen? Oder sind diese gar unfähig, eine Planungsarbeit für ein Stückchen Straße in 5 Jahren fertigzustellen? Neben vielen anderen Erkenntnissen zeigt sich, dass Dezernenten keine gelernten Experten sein müssen, sondern aus der Gruppe der Gewählten bestimmt werden können. Ihre Aufgabe scheint lediglich zu sein, das Wohlwollen des Volkes und dessen Beruhigung zu gewährleisten.

Horst Nopens

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