LESERMEINUNG

Demokratie muss Pegida aushalten Zum Kommentar „Starke politische Mitte“: Der Kommentar von Herrn Scheh könnte zutreffender

Zum Kommentar „Starke politische Mitte“: Der Kommentar von Herrn Scheh könnte zutreffender nicht sein! Auch ich bin kein Befürworter von Pegida, dennoch gilt auch für diese Gruppe die Meinungs-und Versammlungsfreiheit, die es zu schützen gilt. Wenn sich ein Pierre Vogel öffentlich äußern darf (was mir ebenfalls missfällt), muss eine starke Demokratie auch

Pegida aushalten

– gleiches Recht für alle!

Dass linksradikale Gruppen unsere Freiheitsrechte missbrauchen, Polizisten angreifen und verletzen und dass Teilnehmer an einer angemeldeten und genehmigten Kundgebung um ihre Gesundheit und körperliche Unversehrtheit fürchten müssen, empfinde ich mit einer offenen Gesellschaft, für die wir alle einstehen sollten, unvereinbar. Julia Reichel

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Zu „Wohnort sorgt für Zündstoff“ : Geschätzter Genosse Oesterling, da bin ich ganz Deiner Ansicht: Residenzpflicht – nur so sei ein direkter Draht zu den Bürgern, den Problemen und Sorgen im Quartier möglich. Ich habe das schmerzlich beim „Runden Tisch Innenstadt“ in Offenbach erleben müssen. In dieser Runde waren alle Vertreter der Behörden nicht aus der Innenstadt, noch viel origineller: Sechse wohnten nicht einmal in Offenbach. Da versteifte sich doch der Jugendkoordinator der Polizei, Karsten Krause, wohnhaft im idyllischen Seligenstadt, zur dreisten Aussage: Man spräche in Offenbach viel über die unsichere Lebenssituation in der Innenstadt, habe aber persönlich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Zu dieser Zeit wohnte der CDU-nahe Polizeipräsident in Heimbuchenthal im Spessart nahe dem Märchenschloss Mespelbrunn. Und der SPD-nahe Vize war Fraktionsvorsitzender der SPD in Kronberg. Danach sah dann auch die Politik stets aus. Bei fernen Politikern ist das natürlich nicht anders, aber auch, wenn man vor lauter Sitzungen, keine Zeit mehr hat, sich mit den benachbart wohnenden Bürgern zwanglos zu unterhalten. Jürgen W. Fritz

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