Demonstration an der Hauptwache

Lichter gegen den Terror

Unter dem Motto „United against Terror“ (Vereint gegen den Terror) demonstrierten am Samstag um 19 Uhr an der Hauptwache rund 40 Angehörige verschiedener Glaubensrichtungen für mehr Verständigung unter den Menschen.

Unter dem Motto „United against Terror“ (Vereint gegen den Terror) demonstrierten am Samstag um 19 Uhr an der Hauptwache rund 40 Angehörige verschiedener Glaubensrichtungen für mehr Verständigung unter den Menschen. Die Polizei hatte umsonst eine Hundertschaft Beamte in Stellung gebracht, „alles verlief völlig friedlich“, erklärte ein Sprecher.

Und so brachten nach Angaben der Veranstalter Juden, Christen, Muslime und Atheisten Kerzen für ein „Lichtermeer“ mit. Sie bildeten aus mitgebrachten Blumen ein „Peace“-Zeichen auf dem Boden und hielten Schilder mit Aufschriften wie „Jude“ „Christ“ „Moslem“, „Atheist“ oder „Mensch“ vor sich. Sie machten darauf aufmerksam, dass kaum ein Tag vergehe, „ohne dass irgendwo auf der Welt Menschen Opfer des Terrors von Menschen werden, die sich in unerträglicher Weise auf den Islam berufen.“ Antisemitismus sei wieder salonfähig geworden. Christen würden verfolgt, jüdische Einrichtungen angegriffen, Juden ermordet sowie Muslime in Sippenhaft genommen und für Grausamkeiten verantwortlich gemacht, die Menschen verübten, die ihre Religion missbrauchten für Mord und Terror.

(red)

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