Lufthansa-Maschine musste notlanden

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Schrecksekunde für Passagiere der Lufthansa-Maschine LH 178 auf dem Weg nach Berlin: Das Flugzeug musste notlanden. Die Piloten hatten ein Problem mit einem der beiden Triebwerke festgestellt.

Schrecksekunde für Passagiere der Lufthansa-Maschine LH 178 auf dem Weg nach Berlin: Das Flugzeug musste notlanden. Die Piloten hatten ein Problem mit einem der beiden Triebwerke festgestellt. Die Maschine vom Typ Airbus A321 sei am Montagvormittag auf dem Weg von Frankfurt nach Berlin umgekehrt und etwa eine halbe Stunde nach dem Start sicher in Frankfurt gelandet, sagte ein Sprecher der Lufthansa.

Zuvor hatten die Piloten das Triebwerk manuell in den Leerlauf gestellt, um eine weitere Beschädigung zu verhindern. Außerdem sei Luftnotlage erklärt worden. Das bedeutet, dass die Maschine bevorzugt an dem nächstgelegenen Flughafen landen kann. „Das ist ein ganz normales Routineverfahren“, sagte der Lufthansa-Sprecher. „Im Simulator trainieren die Piloten einen Triebwerksausfall tausend Mal. Das ist für sie kein Problem.“ Beobachtet wurde die Landung von der Feuerwehr. Ein Schaumteppich sei allerdings nicht nötig gewesen. „Die Maschine konnte sicher landen und selbstständig zur Parkposition rollen“, so der Sprecher. Derzeit befinde sich die Maschine noch in der Wartungshalle von Lufthansa Technik. Was genau das Problem an dem Triebwerk war, stehe noch nicht fest.

An Bord waren 198 Passagiere. Sie sollten auf andere Flüge umgebucht werden.

(jlo)

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