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Das Bürohochhaus Lyoner Straße 19 in der Bürostadt Niederrad in Frankfurt am Main (Hessen), aufgenommen am 09.08.2013. In dem Kubus-Bau sind mehr als 90 Wohnungen entstanden, eine Zahnarztpraxis ist auch eingezogen. Die Bürostadt kennen viele nur aus dem Auto - vom Vorbeifahren auf der A5 Darmstadt-Kassel. Nun sollen Teile des in die Jahre gekommenen Quartiers als Wohnviertel neu erblühen. Foto: Roland Holschneider/dpa (zu lhe-Korr vom 09.09.2013: Wohnen in der Bürostadt - "dem Viertel neues Leben einhauchen") +++(c) dpa - Bildfunk+++

Bauboom

Lyoner Quartier ist gefragt: Leerstand unter neun Prozent

Gute Nachrichten für die Anbieter von Büroräumen im „Lyoner Quartier“. Dank eines starken vierten Quartals 2017 ist der Leerstand in der ehemaligen Bürostadt Niederrad gegenüber dem Vorjahreswert

Gute Nachrichten für die Anbieter von Büroräumen im „Lyoner Quartier“. Dank eines starken vierten Quartals 2017 ist der Leerstand in der ehemaligen Bürostadt Niederrad gegenüber dem Vorjahreswert um vier auf nun neun Prozent gesunken. Damit liegt das Quartier noch 0,5 Prozent unter dem Frankfurter Schnitt. Das geht aus einem aktuellen Bericht von CBRE Research hervor. Das ist der niedrigste Wert seit 2000. Im gleichen Zeitraum ist der Flächenumsatz in der ehemaligen Bürostadt um 20 Prozent gestiegen. Mit der hohen Nachfrage steigen auch die Preise. Die Durchschnittsmiete in Niederrad ist auf 12,79 Euro gestiegen.

Auf ganz Frankfurt gerechnet, verzeichnete der Büromarkt 2017 den Rekordflächenumsatz von 716 600 Quadratmetern. Erstmals seit 15 Jahren ist damit der Durchschnittsleerstand in Frankfurt wieder im einstelligen Bereich.

„Der Standort Lyoner Quartier wird auch dank des Wandels zu einem gemischten Wohn- und Büroquartier immer begehrter“, meint Dr. David Roitman, Vorsitzender der Standort Initiative Neues Niederrad (SINN). Er erwartet, dass in naher Zukunft mehr als 25 000 Beschäftigte im Lyoner Quartier arbeiten. Dafür sorgten auch neue Nutzer wie die Deutsche Bahn und die Krankenkasse Barmer, die 2017 hierher gezogen seien. red

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