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Hat etwas von einem Zauberreich - das Römerberg-Ensemble bei der Luminale 2018. 

Es werde Licht

Luminale: Machen Sie mit bei unserem Wettbewerb und gewinnen Sie bis zu 1500 Euro!

Die Luminale findet vom 12. bis zum 15. März 2020 in Frankfurt und der Rhein-Main-Region statt. Gewinnen Sie 1500 Euro bei unserem Fotowettbewerb. 

Alle zwei Jahre taucht die Luminale Frankfurt und Offenbach in ein neues Licht. Vom 12. bis 15. März heißt es für alle Hobby- und Profifotografen in den Abendstunden wieder: Kamera einpacken und Schnappschüsse von den fantastischen Lichtinstallationen machen. Denn der Verein "Luminale", die Messe Frankfurt und diese Zeitung schreiben bereits zum vierten Mal einen Fotowettbewerb zu dem Lichtfestival aus. Bis zu fünf Bilder kann jeder Wettbewerbsteilnehmer auf fnp.de/luminale hochladen.

Die Luminale 2018 besuchten rund 240 000 Besucher. Selbst alteingesessene Frankfurter entdeckten in diesen Tagen ihre Stadt neu. Und natürlich bot das Lichterfest wie in den Jahren zuvor unendliche Möglichkeiten für faszinierende Fotoaufnahmen. Knapp 3000 Bilder wurden vor zwei Jahren bei unserem Fotowettbewerb eingereicht.

Laden Sie ab dem 12. März bis zu fünf Ihrer liebsten Fotos der Luminale hoch und nehmen Sie damit automatisch an unserem Wettbewerb teil.

Die drei schönsten Bilder werden prämiert: Der Erstplatzierte erhält 1500, der Zweitplatzierte 1000 und der Drittplatzierte 500 Euro. Also, mitmachen lohnt sich!

Die Fotos dürfen eine Größe von maximal 10 MB bei einer maximalen Kantenlänge von 4000 Pixeln haben. Hochgeladen werden können Bilder im Dateiformat .jpg (nicht .jpeg!). Um an dem Wettbewerb teilnehmen zu können, müssen Sie Ihren Namen, eine Mailadresse und Telefonnummer angeben, damit wir Sie im Gewinnfall benachrichtigen können. Diese Daten werden nicht unter dem Bild veröffentlicht, dort erscheint nur der Text, den Sie in dem Feld "Bildunterschrift" selbst eingeben können. Hier würden wir uns über die Angabe freuen, wo das Foto entstanden ist. Alle Bilder werden vor Veröffentlichung gesichtet, um Missbrauch auszuschließen. Die Veröffentlichung kann deshalb bis zu 24 Stunden dauern. Annahmeschluss ist am 16. März (Montag) um 23.59 Uhr. Teilnahme ab 18 Jahren, ausgenommen sind Mitarbeiter der Frankfurter Societäts-Medien GmbH und ihrer Tochtergesellschaften sowie deren Angehörige. Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie online unter fnp.de/luminale. red

Sankt Katharinenkirche:Donnerstag, 12., bis Sonntag, 15. März, jeweils um 19.30 Uhr, "Spuren der Göttlichkeit" - Das multimediale Projekt "Refrakto" bringt Musik, Sound, Licht und Laser-Mapping zu einem in eine virtuelle Welt eintauchenden audiovisuellen Erlebnis zusammen. Die Performance und Installation wird gemeinsam von dem dänischen Komponistenduo Den Sorte Skole, dem Künstlerkollektiv Vertigo und dem Organisten der Gemeinde, Professor Martin Lücker, exklusiv für die Sankt Katharinenkirche geschaffen. Refrakto wird während der Luminale als einstündiges Live-Konzert täglich um 19.30 Uhr und danach als sich wiederholende 15-minütige Installation aufgeführt. Der Kartenverkauf für die vier Live-Konzerte in der Sankt Katharinenkirche hat bereits begonnen. Tickets gibt es zu einem Preis von 5 Euro über www.ADticket.de .

Weißfrauen Diakoniekirche:Weserstraße/Ecke Gutleutstraße, Donnerstag, 12., bis Samstag, 14. März von 12 bis 22.30 Uhr, Sonntag, 15. März, von 19 bis 22.30 Uhr: "Der einsame Baum" (The lonesome tree) heißt eine begehbare Licht-Installation, die Kathi Kæppel für die Weißfrauen Diakoniekirche zur Luminale schuf. Der Ausstellungsort, seine Umgebung und die hängenden Exponate aus Zeichnungen, Licht und Klang sind so miteinander verzahnt, dass sie sich aneinander reiben.

Dreikönigskirche:Donnerstag, 12., bis Sonntag, 15. März, jeweils von 18 bis 23 Uhr zur vollen Stunde, Dreikönigsstraße 32, am Eisernen Steg. Mit der Licht-Ton-Inszenierung "Digitales Leben" sind Christine Mayerhofer, Sebastian Hohberg und Jörg Mayerhofer zu Gast. In fünf Akten stellen sie dar, wie sich die Interaktion zwischen Mensch und Maschine von den Anfängen des Computers bis in unsere Tage entwickelte - sozusagen von der Rechenmaschine hin zu künstlicher Intelligenz und Big Data. Die im Kirchenschiff schwebende animierte Lichtskulptur und die dazu gespielte Musik ändern sich von den harten, kalten Anfängen hin zu weichen, hochauflösenden Zuständen. Dabei verbinden sich elektronische Klänge mit klassischen Instrumenten.

Lutherkirche: Martin-Luther-Platz 1, Donnerstag, 12. März, von 21 bis 23 Uhr, Freitag, 13. März, bis Sonntag, 15. März, jeweils von 20 bis 23 Uhr. Ralf Tjabben hat zusammen mit Stephanie Scheubeck ein Licht-Form-Konzept zu der Frage "Welche Farbe hat Musik?" entwickelt. Im Einklang zur Musik wird bei "Sinnes!Organ" der komplette Kirchenraum in Lichtformen gehüllt. Die Walcker-Orgel spielen Studenten der Kirchenmusik. Der Eintritt ist frei.

Johannesgemeinde:Ludwigstraße 131, Offenbach, Donnerstag, 12., bis Sonntag, 15. März, jeweils von 19 bis 22 Uhr. Der Industriedesigner Jens Pohlmann und der Elektromeister Frank Riesenbürger schaffen die Installationen; diese werden musikalisch ergänzt von Jürgen Blume (Orgel und Klavier; 12. März), Yuriy Sych und Hanns Höhn (Klavier und Kontrabass, Jazzinitiative Frankfurt e.V.; 13. März), Elias Fenchel (Marimbaphon und Vibraphon; 14. März) und den Rhein-Main-Vokalisten (Chormusik; 15. März). Passende Texte tragen jeweils Pfarrer Thomas Jourdan, Professor Douglas Keith, Kirsten Prinz und Thomas Regehly vor.

Stadtkirche:Herrnstraße 44, Offenbach, Donnerstag, 12., bis Sonntag, 15. März, jeweils von 19.30 bis 22.30 Uhr. Oliver Carlos Tüchsen siedelt während der Luminale in der evangelischen Stadtkirche "Aliennester" an: Er stellt sechs Lichtobjekte aus, die im Laufe seines Schaffens einer ständigen Verwandlung unterworfen waren. Der Zeichner, Objektemacher und Maler bezeichnet seine Objekte als dadaistische Prototypen: Sie sind einerseits Architekturmodelle - Hohlkörper, die aus Fundstücken und Kronkorken, Epoxidharz, Holzteilen, Fahrradfelgen und auch High Heels bestehen. Andererseits sind sie Skulpturen, die sich dem Thema Recycling und Upcycling annehmen.

Jüdische Gemeinde:Donnerstag, 12. März, Samstag und Sonntag, 14. und 15. März, jeweils von 19.30 bis 22.30 Uhr, Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66. Nachdem 2018 die Westend-Synagoge im Fokus stand, wird in diesem Jahr die Glasfassade des Ignatz-Bubis-Gemeindezentrums mit einem Projekt des Offenbacher Künstlers Lukas Sünder bespielt. Inhaltlich bezieht sich die Videoprojektion auf jüdische Märchen. Mit der Einbindung des Gemeindezentrums, dem Herzstück jüdischen Lebens in Frankfurt, wird auf das 1986 eingeweihte Gebäude als Bestandteil der Identität Frankfurts hingewiesen. Die eigens für die Luminale entwickelte Videoprojektion zeigt eine düster-bunte, undefinierbare Umgebung, in der menschenähnliche Kreaturen, die Shedim - Geister aus Feuer und Wind geschaffen -, sichtbar werden. Sie sind Protagonisten jüdischer Märchen, Folklore und Mythologien. Sowohl gutartig als auch bösartig - in einem unvollkommenen Zustand zwischen Geistern und Engeln - bewegen sie sich gemeinsam zu hypnotischen Reigen von Baby of Control. Dazu können sich die Besucher fantastische Geschichten auf Kopfhörern (oder über eine Webseite auf dem Smartphone) vortragen lassen und von unbekannten Sagen und Traditionen erfahren. Die Faszination für fantastische Geschichten und Motive schafft vielleicht auch einen neuen narrativen Zugang zur jüdischen Community in Frankfurt.

Karmeliterkloster:Der Berliner Künstler Malte Kebbel zeigt vom 12. bis 15. März im Karmelitergarten, Münzgasse 9, seine Installation "Light Anemones". Die rotierenden Anemonen entfalten in der Dunkelheit ihr Lichtspiel auf den Wänden des Kreuzganges und der Karmelitergarten spiegelt sich in ihrer Struktur. Zur Luminale ist das Institut für Stadtgeschichte vom 12. bis 15. März nach den regulären täglichen Öffnungszeiten jeweils von 19 bis 23 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Felsenkeller der ehemaligen Röderberg-Brauerei:Ostparkstraße 25, Donnerstag bis Sonntag, 12. bis 15. März, jeweils von 19 bis 23 Uhr. Für die Luminale 2020 wird der japanische Lichtkünstler Yasuhiro Chida eine Installation erarbeiten, die absolute Dunkelheit voraussetzt. Die Suche nach einem geeigneten Raum stellte das gesamte Festival-Team vor einige Herausforderungen, denn neben der Lichtundurchlässigkeit war auch eine gewisse Größe nötig. Mit dem Felsenkeller der einstigen Röderberg-Brauerei ist dieser Ort nun gefunden. Das röhrenförmige Kellergewölbe ist mehr als 150 Jahre alt. Zum Teil tief in den Felsen am Hang des Röderbergwegs hineingeschlagen, bietet es einen absolut lichtdichten Raum für Yasuhiro Chidas Vorhaben. Er wird ein feines, dreidimensionales Netz aus kilometerlangen, transparenten Nylonfäden knüpfen. Den Rest dieser poetischen Intervention besorgt eine einzige, präzise gesetzte Lichtquelle, die in absolute Dunkelheit fallen wird.

Romantik-Museum:Großer Hirschgraben 17-21, Donnerstag bis Sonntag, 12. bis 15. März, jeweils von 19 bis 23 Uhr: Bereits vor der Eröffnung des Deutschen Romantik-Museums in Frankfurt hat die Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung das Thema "Digital Romantic" zu ihrem Leitmotiv gemacht. Licht als Medium und Material vereint in sich die Gegensätzlichkeit dieser beiden Begriffe. Robert Seidel wird zur Luminale die Fassade des künftigen Deutschen Romantik-Museums inszenieren. Dabei lässt er sich von der Sammlung des Freien Deutschen Hochstifts inspirieren. In seiner Projektion will er Schaffensprozesse fragmentarisch sichtbar werden lassen.

St. Antonius:Savignystrasse 25., Donnerstag bis Samstag, jeweils von 19 bis 23 Uhr: Unter dem Titel "Turned Off" zeigen Meisterschüler des Künstlers Michael Riedel ihre Arbeiten an versteckten Orten in der Kirche St. Antonius im Westend. Orte, die normalerweise für Kirchenbesucher unzugänglich sind, etwa die Empore, der Glockenturm oder die Sakristei, werden in besonderer Weise beleuchtet. Das Kirchenschiff bleibt absichtlich dunkel, um die Spannung zwischen Aktivität und Licht zu thematisieren. Am Donnerstag, 12. März, findet zusätzlich um 19:30 Uhr eine Tanz-Performance statt. Am Freitag, 13. März, kocht die Klasse Riedel in der Freitagsküche, Mainzer Landstraße 105 (Hinterhaus). Beginn 19 Uhr. Am Samstag, 14. März, 14 Uhr, stellt die Meisterklasse zudem in der Reihe "Künstler im Gespräch" ihr Projekt zur Luminale 2020 im Instituto Cervantes vor.

Liebfrauen:Liebfrauenberg, Donnerstag bis Sonntag, 12. bis 15. März, jeweils von 19.30 bis 22.30 Uhr: "From Inner to Outer Light" heißt die Installation der Lichtkünstlerinnen Anny und Sibel Öztürk in der Liebfrauenkirche unweit der Frankfurter Hauptwache: Sie haben eine Komposition aus Licht geschaffen, die den Dialog zwischen Franz von Assisi und Sultan al-Malik aus dem Jahr 1219 in Licht und Klang umwandelt. Der Musiker und Komponist Steve Jansen aus London hat dazu Musik geschaffen, die das dialogische Geschehen auf Augenhöhe beschreibt. Anny und Sibel Öztürk öffnen Räume für Publikumsbeteiligung, die Stimmung, Töne und Atmosphäre aus dem Inneren der Kirche auf den Innenhof strahlen lässt. Inneres und Äußeres hängen zusammen.

St. Leonhard: Am Leonhardstor 25, Donnerstag bis Sonntag, 12. bis 15. März, jeweils von 19.30 bis 23 Uhr: Für die Luminale greift der Kölner Künstler Ulrich Wagner in der St. Leonhardskirche, die nach jahrelanger Renovierung erst seit dem vergangenen Sommer wieder geöffnet ist, mit seinem "Netzwerk" den Gedanken des Freilegens und Schichtens in einer ruhigen, minimalistischen Arbeit auf. Dazu entwickelte er eine etwa sechs mal drei Meter große Bildtafel aus pigmentiertem Papierpulp, die von der Empore abgehängt und mit Schwarzlicht beleuchtet ist. Sie zeigt - in reliefartigen Schichtungen - den Grundriss der Kirche, der mit anderen architektonischen Strukturen über- und unterlagert wird. Diese nehmen allesamt Bezug auf die Geschichte und die urbanen Strukturen Frankfurts und verweben so die Kirche eng mit der Stadthistorie. Wagner kombiniert in seiner Arbeit übliche und fluoreszierende Tagleuchtpigmente, so dass je nach Lichtsituation starke Unterschiede in der Wirkung der Arbeit entstehen und unterschiedliche Schichten in den Vordergrund treten.

Allerheiligen,Thüringer Straße 31, Donnerstag bis Sonntag, 12. bis 15. März, jeweils von 19.30 bis 22.30 Uhr: "Costae" ist eine interaktive Lichtinstallation von Carina Hinterkircher und Luigi Galbusera in der KunstKulturKirche Allerheiligen im Ostend. Die Künstler haben einen Pavillon entworfen, der aus einer Stützstruktur und einer reaktiven Membran besteht. So wird es den Besuchern ermöglicht, mit dem Raum zu kommunizieren. Mit Hilfe von Bewegung, Licht und einer multidimensionalen Projektion wird ein immersives Erlebnis geschaffen. Carina Hinterkircher und Luigi Galbusera studieren Design an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Außerdem gibt es am Freitag, 13. März, 19.30 Uhr, eine interaktive Tanzperformance mit Madgalena Dzeco und Sandra Domnick.

red

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