Magie im antiken Frankfurt

„Gleich einem Nichts übergebe ich ihn Euch, Göttern der Unterwelt!“ Letzter Ausweg Zauberei: Der verzweifelte Versuch eines Bewohners des römischen Nida auf dem Gebiet des heutigen

„Gleich einem Nichts übergebe ich ihn Euch, Göttern der Unterwelt!“ Letzter Ausweg Zauberei: Der verzweifelte Versuch eines Bewohners des römischen Nida auf dem Gebiet des heutigen Heddernheim, seinen Prozessgegner mit dem Beschwören übersinnlicher Kräfte zum Schweigen zu bringen, wirft ein Licht auf magische Praktiken in Frankfurt. Doch nicht allein dieser Fluch auf einem Bleitäfelchen ist dafür ein lebendiges Beispiel. Magie war fester Bestandteil. Obwohl in römischer Zeit magische Praktiken teilweise verboten waren, gehörten sie für die Menschen in der Kleinstadt an der Nidda zum Alltag. Fibeln in Schildkrötenform, Phallussymbole oder das Haupt der Medusa – Schutz und Glück verheißende Symbole wie diese stehen im Mittelpunkt der Führung mit Carsten Wenzel am Sonntag, 31. Januar, ab 11 Uhr, im Archäologischen Museum, Karmelitergasse 1. Die Teilnahme ist kostenlos, der Eintritt kostet 7 Euro.

(pia)

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