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Der Abenteuerspielplatz am Günthersburgpark muss wegen der Wohnbebauung ein Stück verlegt werden, will aber nicht weichen.

Geplantes Innovationsquartier

Magistrat will Gärten „möglichst erhalten“

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Beim geplanten Innovationsquartier im Nordend soll nach Angaben des Magistrats nur „in einem vertretbaren Maß“ in die Freizeitgärten eingegriffen werden.

Beim geplanten Innovationsquartier im Nordend soll nach Angaben des Magistrats nur „in einem vertretbaren Maß“ in die Freizeitgärten eingegriffen werden. Die Kleingärten, die sich heute südlich des Wasserparks befinden, sollen „in der Summe möglichst erhalten werden“, heißt es in der Antwort von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Römer. Allerdings wissen die Planer heute noch nicht, wie das gelingen soll. Zu Ersatzstandorten und möglichen Kompensationsangeboten könnten „keine abgesicherten Angaben gemacht werden“, heißt es in dem Bericht.

Wie berichtet, kämpft eine Bürgerinitiative gegen das geplante Baugebiet, sie will die „grüne Oase“ erhalten. Proteste gibt es auch wegen des Abenteuersspielplatzes am Günthersburgpark, der möglicherweise den Wohnhäusern weichen muss. Der Magistrat versichert jetzt, dass der Spielplatz „in das Gesamtkonzept der Grünflächen“ integriert werden soll. Sollte das nicht innerhalb des Innovationsquartiers möglich sein, werde „in räumlicher Nähe zum jetzigen Standort“ nach einer Ersatzfläche gesucht.

Kritisiert werden die Pläne zudem wegen der Folgen für die Kaltluftzufuhr in den Stadtteil. Der Magistrat rechnet nicht mit negativen Auswirkungen und verweist auf den Klimaplanatlas von 1995. Weitere Untersuchungen ergäben erst dann Sinn, wenn es einen städtebaulichen Entwurf gibt.

(mu)

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