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Prozess

Mann muss nach Hammerattacke auf Hundehalter in Therapie

Nach einer Hammerattacke auf einen Hundehalter und weiteren Übergriffen gegen Passanten muss ein 29 Jahre alter Amerikaner in Therapie in seiner Heimat.

Nach einer Hammerattacke auf einen Hundehalter und weiteren Übergriffen gegen Passanten muss ein 29 Jahre alter Amerikaner in Therapie in seiner Heimat. Unter dieser Bedingung setzte das Landgericht Frankfurt in einer am Donnerstag bekannt gewordenen Entscheidung die Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Klinik in Deutschland aus. Der Beschuldigte soll alsbald in die USA zu seinen Eltern gebracht werden.

Er soll unter anderem im Dezember vergangenen Jahres ohne erkennbaren Grund einem Hundehalter mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen haben. Wenige Wochen später soll er vor einem Supermarkt einem dreijährigen Jungen mit solcher Wucht in den Bauch getreten haben, dass das Kind das Bewusstsein verlor. Ein Hund soll von ihm ebenfalls getreten worden sein.

Maßgeblich für die Entscheidung des Gerichts war das Gutachten eines psychiatrischen Sachverständigen. Dieser bescheinigte dem Täter „Einsicht in seine Krankheit” und den Willen, an einer Therapie aktiv mitzuwirken.

(dpa)

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