Mehr als 4800 Unterschriften für saubere Toiletten

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Redet man in Frankfurt über Schulen, geht es immer auch um Toiletten. Denn die sind vielerorts so schmuddelig-stinkend, dass sich die Kinder den Toilettengang zu verkneifen versuchen.

Redet man in Frankfurt über Schulen, geht es immer auch um Toiletten. Denn die sind vielerorts so schmuddelig-stinkend, dass sich die Kinder den Toilettengang zu verkneifen versuchen. Damit muss endlich Schluss sein, sagen aktuell mehr als 4800 Unterstützer der Online-Petition „Für saubere und sanierte Toiletten für Frankfurts Schulen“.

Die läuft noch bis zum 13. März auf der Plattform . Schon jetzt ist das Quorum erreicht, um die Petition als erfolgreich werten zu können. Dafür hätten 4000 Unterzeichner genügt. Die gesammelten Unterschriften wollen Eltern und Schüler später an den zuständigen Baustadtrat Jan Schneider (CDU) übergeben.

Die Petition ist ein weiteres klares Signal, wie unzufrieden viele Frankfurter mit den baulichen Zuständen an den Schulen sind. Ob die Sanierungen dadurch schneller gehen, ist fraglich. Nach eigener Aussage kann die Stadt die vielen Baustellen an den Schulen kaum schneller abarbeiten, als sie es bislang tut.

Im Internet hat die Unterschriftensammlung ähnlich heftige Diskussionen ausgelöst, wie sie auch in den Schulen geführt werden. „Erst wenn Schultoiletten so neu, sauber und gut designt sind wie die Toiletten in staatlichen Museen, Theatern und Behörden, erst dann werden Steuergelder altersgerecht verteilt“, schrieb ein Unterstützer.

Jemand, der von sich berichtet, er sei Schulhausverwalter einer Frankfurter Grundschule, bestätigt die Notwendigkeit, ermahnt in seinem Online-Kommentar aber auch die Familien: „Zu 80 Prozent sind die Nutzer, also Schüler, selbst schuld an den Zuständen. Klorollen, Schuhe, Papier etc. hole ich regelmäßig aus den Kloschüsseln. Die Seife wird absichtlich ausgegossen oder damit die Wände verschmiert, es wird sogar mit Kot an die Wände geschmiert. Es ist ekelhaft, was man im Alltag erleben muss und wie mit fremdem Eigentum umgegangen wird.“

( ing)

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