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Mehr als zwei Jahre Rechtsstreit

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Von: Thomas Remlein

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März 2014: Überraschend wird bekannt, dass die Stadt einen Teil des traditionsreichen Rennbahn-Geländes in Niederrad dem DFB für eine Fußball-Akademie überlassen will.

  März 2014: Überraschend wird bekannt, dass die Stadt einen Teil des traditionsreichen Rennbahn-Geländes in Niederrad dem DFB für eine Fußball-Akademie überlassen will.

  August 2014: Die Stadt einigt sich mit dem Rennbahn-Pächter Manfred Hellwig über eine Auflösung des Vertrags. Hellwig erhält drei Millionen Euro Entschädigung.

  November 2014: Vertreter von Stadt und DFB unterzeichnen einen Vertrag, mit dem der DFB für ein 15 Hektar großes Grundstück auf dem Rennbahn-Areal ein Erbbaurecht für 99 Jahre erhält. Dafür soll der DFB 6,8 Millionen Euro zahlen. Am 1. Januar 2016 soll das Grundstück übergeben werden.

  Juni 2015 : Beim Bürgerentscheid stimmen 62 900 Frankfurter für den Erhalt der Rennbahn, 40 196 dagegen. Das Zustimmungsquorum von 25 Prozent der Wahlberechtigten (124 600) wurde jedoch deutlich verfehlt.

  Oktober 2015: Der Renn-Klub startet eine langwierige juristische Auseinandersetzung.

  September 2017: Der Bundesgerichtshof bestätigt, dass die vom Oberlandesgericht verhängte Räumung rechtens ist.

( tre)

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