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Für bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen in Frankfurt sind am Samstag rund 800 Menschen auf die Straße gegangen. Unter dem Motto "Wohnraum für alle! ? Solidarität statt Ausgrenzung und Verdrängung" hatten verschiedene Initiativen zu einer Kundgebung mit anschließendem Demonstrationszug durch die Innenstadt aufgerufen.

"Wohnraum für alle!"

800 Menschen gehen für bezahlbare Mieten auf die Straße

Am Samstagnachmittag versammelten sich mehr als 800 Menschen zu einer Demonstration der Gruppen Project.Shelter, "Stadt für alle" sowie zahlreicher Stadtteil- und anderer sozialer Initiativen.

Der Protest richtete sich in erster Linie gegen steigende Mieten sowie die damit verbundene Verdrängung und setzte sich für bezahlbaren Wohnraum ein.

Weitere Kernthemen waren Forderungen an die Stadt nach einem selbstverwalteten Migrationszentrum, einem Haus für Sinti und Roma sowie leerstehende Wohn- und Büroflächen für Wohnungslose anzubieten als Alternative zur derzeitigen Unterbringung in der B-Ebene der Hauptwache.

Der Aufmarsch wurde begleitet von mehr als 100 Polizisten. Die Demo verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

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