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Ein Aushängeschild der neuen Altstadt ist die Goldene Waage.

Auszeichnung

Messe-Award: Stadt Frankfurt gewinnt Preis für neue Altstadt

Frankfurt hat einen internationalen Preis für den Wiederaufbau der neuen Altstadt gewonnen. Die Ehrung wurde am Donnerstag im Palais de Festival in Cannes während der Immobilienmesse „Marché International des Professionnels de l’Immobilier“, kurz Mipim, vergeben.

Er kam aus dem Strahlen kaum heraus: Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) freute sich immens über den internationalen Mipim-Award 2019 für den Wiederaufbau der neuen Frankfurter Altstadt. Gewonnen hat ihn die Dom-Römer GmbH mit ihrem Projekt des Wiederaufbaus des alten Stadtzentrums. Feldmann, qua Amt auch Aufsichtsratsvorsitzender der Dom-Römer GmbH, nahm den Preis im Palais de Festival in Cannes gemeinsam mit Vertretern der Frankfurter Delegation entgegen.

„Historisches Herz“

Feldmann sagte: „Mit dem Wiederaufbau der Altstadt im Mittelpunkt von Frankfurt hat die Stadt ihr historisches Herz zurückgewonnen.“ Das Projekt stehe damit beispielhaft dafür, wie solche Vorhaben zur Stadterneuerung städtebauliche Missstände heilen könnten. Ein großer Erfolgsfaktor seien die architektonische und handwerkliche Qualität, erlebbare öffentliche Räume sowie eine vielfältige Nutzungsmischung im Zusammenspiel mit der Nachbarschaft.“ Die Projektleiterin der Dom-Römer GmbH, Marion Spanier-Hessenbruch, dankte ebenfalls allen am Projekt Beteiligten: „Vor zehn Jahren hat uns die Stadt Frankfurt am Main die einmalige Gelegenheit gegeben, dieses wundervolle und einzigartige Projekt umzusetzen. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit großartigen Projekten aus der ganzen Welt im Finale gestanden zu haben. Wir sind sehr glücklich diese Auszeichnung heute mit nach Frankfurt nehmen zu dürfen.“ Initiiert wurde die Award-Bewerbung durch die Wirtschaftsförderung unter Stadtrat Markus Frank (CDU), die diese gemeinsam mit der Dom-Römer GmbH umgesetzt hat.

Auch Publikum wählte mit

Insgesamt hatten sich 205 Projekte aus 58 Ländern in elf Kategorien um die Mipim-Awards beworben. Die international besetzte Jury hatte davon 45 Projekte für das Finale gekürt. Gewählt wurden die Preisträger von einer internationalen Jury sowie dem Messepublikum.

Neben dem Dom-Römer-Areal standen noch drei weitere Projekte weltweit zur Auswahl: China mit dem „Changchun Culture of Water Ecology Park“, Moskau mit dem „Zaryadye Park with a functional Concert Complex“ und Taiwan mit dem „National Kaohsiung Centre for the Arts“.

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