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Messerattacken in Frankfurt

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Foto: Matthias Knapp © Matthias Knapp

Am S

Am Samstagabend um kurz nach 18 Uhr war eine Polizeistreife an der Straßenbahnhaltestelle «Hauptbahnhof» unterwegs, als sie von einem 35-Jährigen aus Oberursel angesprochen wurden. Der Mann hatte eine Stichverletzung an der Leiste. Da der Verletzte aber nur Arabisch sprach, musste der Mitarbeiter eines Serviceunternehmens als Dolmetscher einspringen.

Laut der Aussage des Oberurselers, hatte ein ihm bekannter Mann Geld von ihm verlangt. Als er ihm die 300 Euro, die er bei sich hatte, nicht geben wollte, ging sein Gegenüber mit dem Messer auf ihn los, nahm ihm sein Geld ab und flüchtete. Die Polizei konnte den Räuber ermitteln und im Bahnhofsviertel festnehmen. Von dem Geld fehlte jede Spur.

Messer im Streit eingesetzt

Nur kurze Zeit später kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung mit einem Messer. Wie die Polizei berichtet, betrat gegen 20.20 Uhr ein Mann die Lobby eines Hotels in der Innenstadt. Der 35-Jährige aus Frankfurt hatte am Bauch eine blutende Bauchverletzung. Der herbeigeeilte Krankenwagen brachte den Mann ins Krankenhaus. Dort stellte sich heraus, dass es sich glücklicherweise nur um oberflächliche Verletzungen handelte.

Laut den Ermittlungen der Polizei hatte sich der Frankfurter mit einem Mann und einer Frau in einer Wohnung in der Langen Straße getroffen, wo ordentlich dem Alkohol zugesprochen wurde. Dann kam es zum Streit, in dessen Verlauf auch das Messer zum Einsatz kam. Der 35-Jährige flüchtete in die Hotellobby, von seinem Saufkumpan - der ihn wohl mit dem Messer verletzt hat - fehlt bis jetzt jede Spur. Auch die Dritte im Bunde, die 45-Jährige Besitzerin der Wohnung, konnte nichts zur Aufklärung der Tat beitragen.

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