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Stolz präsentieren die Schüler des Projekts ?Fußball trifft Kultur? ihr Werk an der früher mausgrauen Mauer an der Michael-Ende-Schule.

Michael-Ende-Schule ist bunter geworden

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Aus einer langweiligen Mauer an der Michael-Ende-Schule in Rödelheim haben die Eleven mit ihrem Projekt „Fußball trifft Kultur“ ein kleines Kunstwerk gezaubert.

Aus einer langweiligen Mauer an der Michael-Ende-Schule in Rödelheim haben die Eleven mit ihrem Projekt „Fußball trifft Kultur“ ein kleines Kunstwerk gezaubert. Gemeinsam mit dem Graffiti-Künstler Mathias Weinfurter haben sie ein buntes Mauerwerk entlang der Wand zur Haupt- und Realschule geschaffen, auf dem jeder von ihnen ein Feld nach seinem eigenen Geschmack gestalten durfte. Der 13-jährige Michele etwa hat den Namen und das Logo des Musikprojekts „Major Lazer“ auf die Mauer gesprüht.

Zwischen den individuellen Werken der zwölf Schüler hat Weinfurter auch die Logos verschiedener Fußballvereine kunstvoll aufgesprüht. Klar, dass da auch die Eintracht Frankfurt und der 1. FFC nicht fehlen dürfen. Die Jungen des Projekts sind alle große Fußballfans – deswegen sind sie auch beim Projekt „Fußball und Kultur“ bereits seit einem Jahr mit großem Spaß dabei.

Die deutschlandweite Aktion wurde von der Initiative „Litcam“ der Frankfurter Buchmesse ins Leben gerufen, die Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien unterstützt. Auch in Frankfurt sind fünf Schulen dabei. Zweimal pro Woche erhalten die teilnehmenden Schüler je eine Stunde Zusatzunterricht im Fußball und eine Stunde Förderunterricht im kulturellen Bereich. Dazu zählt auch die Graffiti-Aktion, die Teil der Projektwoche war.

Mit Weinfurter hat die Initiative einen namhaften Partner gefunden. Vom ihm stammt auch das bekannte Porträt von Ex-Eintracht-Profi Anthony Yeboah an einer Hauswand an der S-Bahn-Station in Niederrad.

(ska)

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