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Fluchtversuch

Migranten rennen in S-Bahn-Tunnel

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Ein 24-jähriger algerischer Staatsangehöriger und sein 23-jähriger syrischer Begleiter flüchteten am Dienstagabend, gegen 19 Uhr, vor einer Streife der Bundespolizei in den S-Bahntunnel des Frankfurter Hauptbahnhofes und sorgten damit für Verspätungen im Zugverkehr.

Bei der Bestreifung der Einkaufspassage im Hauptbahnhof fielen einer Streife der Bundespolizei die zwei Männer auf, die sichtlich nervös auf das Erscheinen der uniformierten Beamten reagierten. Als die Streife sich näherte, nahmen die Beiden reiß aus und flüchteten in den S-Bahnbereich, wo sie direkt in den Tunnelbereich liefen.

Kurz darauf konnte der jüngere der Beiden gestellt werden. Da sich die zweite Person im Tunnel abgesetzt hatte, wurden die Gleise für den Zugverkehr gesperrt. Erst als die Meldung einging, dass ein Lokführer einer S-Bahn, die im Tunnelbereich gestoppt wurde, den zweiten Flüchtigen aufgegriffen hat und ihn dazu bewegen konnte in die S-Bahn einzusteigen, wurden die Sperrungen nach etwa fünfzehn Minuten wieder aufgehoben.

Aufgrund der Sperrungen kam es bei insgesamt 15 S-Bahnen zu Verspätungen. Nach Ankunft der S-Bahn im Hautbahnhof, wurde der Algerier in Empfang genommen und zur Wache gebracht. Dort stellte sich heraus, dass beide Personen sich unerlaubt in Deutschland aufhalten und vermutlich aus diesem Grund vor der Streife geflüchtet sind.

Nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des unerlaubten Aufenthaltes, wurden Beide in die Haftzellen eingeliefert.

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