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Die Holzbude am Goetheplatz muss weichen, könnte aber auf lange Sicht durch ein massives Gebäude ersetzt werden.

Holzpavillon bis Ende April abgebaut

Mike Josef will den Goetheplatz bebauen

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Vor Weihnachten war der Holzpavillon am Goetheplatz noch belebt, jetzt steht er leer. Das vom „Frankfurter Garten“ betriebene Café ist geschlossen.

Vor Weihnachten war der Holzpavillon am Goetheplatz noch belebt, jetzt steht er leer. Das vom „Frankfurter Garten“ betriebene Café ist geschlossen. Spätestens Ende April muss das provisorische Gebäude abgebaut sein, betont Mark Gellert, der Sprecher von Planungsdezernent Mike Josef (SPD).

Eineinhalb Jahre lang wurde getestet, wie eine Bebauung an dieser Stelle wirkt. Das Experiment sei geglückt, sagt Gellert. „Der Platz ist dadurch deutlich belebt worden.“ Planungsdezernent Josef könne sich deshalb vorstellen, ein dauerhaftes Gebäude zu errichten. Im vergangenen August klang das noch anders. Damals sagte Gellert: „Die städtebauliche Wirkung hat uns nicht überzeugt.“

Jetzt also der Meinungswechsel. Höchstens zweigeschossig soll das Gebäude laut Gellert werden und möglichst transparent, damit es nicht wie ein Sperrriegel wirkt. Als Nutzung käme Gastronomie infrage. Der Neubau würde ein Stück nördlich des provisorischen Pavillons liegen. Dort wurde die Tiefgarage statisch so verstärkt, dass darüber ein massiver Bau errichtet werden kann. Einige Bäume müssten dafür allerdings wegfallen. Veranstaltungen auf dem Roßmarkt wie das Apfelweinfestival wären laut Gellert auch weiterhin möglich. Errichtet werden soll das Gebäude von einem privaten Investor. Doch mit der Suche habe die Stadt keine Eile, sagte Gellert.

Einer stünde bereit: Der Projektentwickler Christian Anniés will schon seit Jahren einen Pavillon am Goetheplatz errichten, allerdings nicht quer, sondern parallel zur Börsenstraße. Das kommt für die Stadt nicht infrage.

(mu)

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