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Minibar

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„Wo früher meine Leber war, ist heute eine Minibar“, dichtete einst der große Philosoph David Hasselhoff. Aber dennoch geriet diese Errungenschaft der Zivilisation ein wenig in Vergessenheit – die Minibar, nicht David Hasselhoff.

„Wo früher meine Leber war, ist heute eine Minibar“, dichtete einst der große Philosoph David Hasselhoff. Aber dennoch geriet diese Errungenschaft der Zivilisation ein wenig in Vergessenheit – die Minibar, nicht David Hasselhoff. Doch das könnte sich ändern.

Wer nämlich die Getränke in Minibars in Hotels wegen der hohen Preise mied, kann nun aufatmen. „Kosten senken mit neuen Minibars“ ist nämlich eine Pressemitteilung überschrieben, die revolutionäre Umwälzungen verheißt. Vielleicht lässt sich also endlich billig Urlaub im Luxushotel machen, wenn dabei nur genügend kleine Flaschen konsumiert werden. Frei nach dem Motto: Sparen durch Saufen.

Na gut, wirklich schlüssig wirkt das nicht. Und eigentlich geht es in der Pressemitteilung um Energiesparen in Minibars durch „intelligente Fuzzy-Logik“. Aber nach dem Konsum von ein bis zwei Minibars ist dieser Unterschied, wie Hasselhoff bestätigen könnte, völlig egal. Nur der böse Anglizismus „Fuzzy“ muss eigentlich wirklich nicht sein. Denn zumindest in dieser Logik lässt er sich unter dem Gehirndruck von 500 Mini-Bar ganz leicht ins schöne deutsche Wort „Fusel“ übersetzen.

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