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J. P. Morgan-Lauf: Läufer legen Frankfurt lahm

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Von: Judith Dietermann

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Frankfurt am Main, 15.06.2016, Innenstadt, J.P.Morgan Corporate Chllenge. Der Lauf mit über 68.119 Teilnehmern wird zum 24. Mal in Frankfurt ausgetragen.
Frankfurt am Main, 15.06.2016, Innenstadt, J.P.Morgan Corporate Chllenge. Der Lauf mit über 68.119 Teilnehmern wird zum 24. Mal in Frankfurt ausgetragen. © Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA

Am Donnerstag, 7. Juni, steht die Frankfurter Innenstadt am frühen Abend still ? zumindest was den Verkehr betrifft. Denn dann füllen die 63 870 Läufer der 26. J. P. Morgan Corporate Challenge die Straßen.

Am Donnerstag, 7. Juni, steht die Innenstadt in am frühen Abend still – zumindest was den Verkehr betrifft. Denn dann füllen die 63 870 Läufer der 26. J. P.    die Straßen. In Zahlen bedeutet das: 65 000 T-Shirts, 68 000 Taschen für die Helfer und Läufer, 80 000 Liter Getränke, 65 000 Bananen, 3000 Äpfel und, nicht zu vergessen, 63 870 Läufer aus 2388 Betrieben und Unternehmen aus 244 Städten in Deutschland. 255 000 Euro an Spendengeldern kommen zusammen, ermöglicht werden damit Sportprojekte für junge Menschen mit Behinderung.

Zahlen, die beeindrucken und zugleich die Veranstalter, als auch die Polizei vor eine organisatorische Herausforderung stellen. Schließlich soll der Lauf gefahrlos ablaufen, die Teilnehmer sollen sich stets sicher fühlen. Darum kümmert sich die Frankfurter Polizei. „Unser Fokus liegt weniger auf dem sportlichen Aspekt. Wir kümmern uns um die Sicherheit. Dafür ist es wichtig, einen verkehrsfreien Raum zu schaffen“, erklärt Polizeioberrätin Mona Haverstreng.

Damit der Lauf pünktlich um 19 Uhr und damit eine halbe Stunde früher als in den vergangenen Jahren gestartet werden kann, muss die Innenstadt weiträumig abgesperrt werden (siehe Kasten). Sprich: Rund um die beiden Startpunkte an der Hochstraße und am Goetheplatz geht für Autos nichts mehr. „Wer schlau ist, kommt ab 18 Uhr nicht mehr mit dem Auto in die Innenstadt oder läuft oder feiert einfach an der Strecke mit“, sagt Haverstreng.

Ab 15.30 Uhr werden die ersten Strecken gesperrt, allerdings nicht mit Betonhindernissen, sondern mit mobilen Sperren. „Damit können wir deutlich flexibler agieren“, sagt die Beamtin. Das Sicherheitskonzept stehe, aufgrund der weltpolitischen Lage habe man alles akribisch überprüft. Derzeit gebe es „keine Hinweise auf Teilnehmer oder Gäste, die im Fokus stehen“. Die Anzahl der Polizeikräfte wurde sowohl im Start-, als auch im Zielbereich an die Teilnehmerzahl angepasst. „Es ist alles geregelt, wir können sicher in den Lauf am nächsten Donnerstag starten“, so Haverstreng.

(jdi)

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