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Großplakate der OB-Kandidatin Bernadette Weyland (CDU) und des Amtsinhabers Peter Feldmann (SPD) stehen allüberall.

Oberbürgermeisterwahl

Das müssen Sie zur OB-Stichwahl in Frankfurt wissen

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Die OB-Wahl geht am 11. März in die zweite und entscheidende Runde. Die Wahllokale haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Die OB-Wahl geht am 11. März in die zweite und entscheidende Runde. Die Wahllokale haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

In der Stichwahl treten die beiden Kandidaten gegeneinander an, auf die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen entfielen - also Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) und Herausforderin Bernadette Weyland (CDU). Die Rechnung ist ganz einfach: Wer mehr gültige Stimmen bekommt, wird Oberbürgermeister.

Wahlberechtigt sind alle Personen, die zum Zeitpunkt der Stichwahl seit mindestens drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Frankfurt haben, volljährig sind und entweder die deutsche oder die Staatsbürgerschaft eines anderes EU-Landes haben. Rund 507.000 Menschen sind am 11. März zur Wahl aufgerufen – knapp 2000 mehr als zum ersten Wahltermin zwei Wochen zuvor.

Ja. Die Briefwahlunterlagen können noch bis Donnerstag, 11 Uhr, bei der Stadt oder bis 13 Uhr direkt im Wahlamt, Zeil 3, oder in der Außenstelle in der Dalbergstraße 14 beantragt werden. Wichtig: Wer erst zur Stichwahl wahlberechtigt wird, bekommt die Briefwahlunterlagen automatisch zugeschickt.

Amtsinhaber Peter Feldmann (SPD) setzte sich am 25. Februar mit 46,0 Prozent der gültigen Stimmen vor CDU-Kandidatin Bernadette Weyland (25,4 Prozent) durch. Das entspricht in absoluten Zahlen einem Vorsprung von 38.791 Stimmen. Auf den weiteren Plätzen folgten Nargess Eskandri-Grünberg (Grüne/9,3 Prozent), Janine Wissler (Linke/8,8 Prozent) und Volker Stein (5,9 Prozent). Von den übrigen sieben Kandidaten konnte keiner die Zwei-Prozent-Marke erreichen. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,6 Prozent, davon waren etwa ein Viertel Briefwähler und drei Viertel Urnenwähler. Die wenigsten Stimmen entfielen auf die CDU-Kandidatin im Riederwald (12,4 Prozent).

Welche Aufgaben der Oberbürgermeister hat und welche Bedeutung einige der Stadtoberhäupter für die Entwicklung Frankfurts hatten, zeigen wir in unserem

Bei der Stichwahl im Jahr 2012 setzte sich Peter Feldmann mit 57,4 Prozent gegen den CDU-Kandidaten Boris Rhein (42,6 Prozent) durch. Dabei hatte Rhein im ersten Wahlgang noch mit 39,1 Prozent die Nase vorn. Während der Christdemokrat aber in der Stichwahl sein Ergebnis nur um 2,5 Prozentpunkte verbessern konnte, stieg die Zustimmung für Feldmann um 24,4 Prozentpunkte. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die Stimmen der Wähler, die im ersten Durchgang für die Grüne-Kandidatin Rosemarie Heilig (14,0 Prozent) und andere Kandidaten aus dem linken Spektrum stimmten.

Die Grünen haben entschieden, . Die Haltung in dieser Frage ist in der Partei aber umstritten. Während etwa der ehemalige Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit die Kandidatur Feldmanns unterstützen wollte, war unter anderem Eskandari-Grünberg gegen eine Wahlempfehlung für den SPD-Kandidaten. Die Linke sprach hingegen bereits einen Tag nach dem ersten Wahlgang eine . Volker Stein hat lediglich betont, dass er Weyland seine Stimme nicht geben wolle. Der parteilose Kandidat spricht sich für die Wahl Feldmanns aus: „Viele der Ideen und Ziele, die meiner Ansicht nach wichtig für Frankfurt am Main sind, vertritt auch der amtierende Oberbürgermeister Peter Feldmann“, heißt es auf seiner Internetseite. Die „Partei“, die mit Nico Wehnemann ins Rennen gegangen war, hat wie schon 2012 ihre Wahlempfehlung versteigert. Die Ebay-Aktion hat der SPD-Stadtverordnete Thomas Bäppler-Wolf am Donnerstagabend höchstbietend für sich entscheiden können. Somit sie die über 2000-Wehnemann-Wähler aufgerufen, für Peter Feldmann zu stimmen. Der Erlös der Auktion wird an einen bekannten gemeinnützigen Frankfurter Verein gespendet.

und stellen Ihre Programme ausführliche auf Ihren Websites dar. Wer mehr wissen will: Am Donnerstag, 8. März, sind beide Kandidaten ab 13.30 Uhr geladen. Dort dürfen auch Sie mitdiskutieren!

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