Wo es nachhaltige Orte in der Stadt gibt

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Nach rund eineinhalb Jahren Pilotphase erscheint die Labl.Frankfurt App mit neuem Gesicht. Die App für besser leben und Nachhaltigkeit in Frankfurt gibt es nun mit einige Extra-Features. Rund 370 Betriebe und kleine Vereine werden vorgestellt, die Labl.Botschafter verdeutlichen, was Nachhaltigkeit bedeutet, und eine Stadtkarte zeigt den Nutzern, wo es nachhaltige Orte in der Stadt gibt.

Anfang 2013 begibt sich Marlene Haas mit ihrem Unternehmen KULTpour für die Nachhaltigkeitsmesse Heldenmarkt auf Ausstellerakquise in Frankfurt. Schnell wird klar: das Potenzial ist riesig. Doch warum wissen so wenige Menschen davon? Und was ist überhaupt Nachhaltigkeit mit all den verschiedenen Facetten?

„Wir von Lust auf besser leben möchten gemeinsam mit den Menschen in der Stadt aktiv sein für eine erlebbare, nachhaltige Entwicklung. Wir haben Lust auf besser leben“, so die Initiatorin. Die Lust auf besser leben gGmbH ist ein Kompetenzzentrum für Bildung für nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene mit Sitz in Frankfurt.

Ob es darum geht, Plastikmüll zu vermeiden, regionale Lebensmittel zu beziehen, handgefertigte Produkte zu finden oder Gärten in Schulen oder Kindertagesstätten zu schaffen, der Kreativität für mehr Nachhaltigkeit im Stadtteil, dem Kiez oder auch in der Hausgemeinschaft sind keine Grenzen gesetzt.

Jede Stadt zeichnet sich durch die Vielfalt ihrer Bewohner mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen aus. Dazu zählt jeder einzelne Bürger an sich, sowie kleine und Kleinstbetriebe, Nichtregierungsorganisationen oder öffentliche Einrichtungen. Die Macher der App nutzen das Vorhandensein all dieser Kompetenzen, um nachhaltige Initiativen und Projekte vor Ort anzustoßen und mit den Bildungsangeboten zu lokalen Gemeinschaften, sogenannten „Labls“, weiterzuentwickeln.

Lokale Gemeinschaften stehen dabei im Mittelpunkt für eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft – Gemeinschaften, in denen Lebensqualität, Nachhaltigkeit und ein gelebtes Miteinander einhergehen mit einem bewussten, gemeinwohlorientierten Wertesystem. Mit den verschiedenen Bildungsangeboten wird eine Vielzahl an Möglichkeiten geboten, wie man sich für mehr Nachhaltigkeit in der Stadt einsetzen kann.

Die Möglichkeiten sind zahlreich: Ob gezielt Projekte oder Initiativen in der Labl.Gemeinschaft unterstützt werden, Betriebe oder Vereine mit dem Labl.Botschafter hin zu einer nachhaltigen Entwicklung begleitet werden oder ein Wegweiser über nachhaltige Geschäfte, Restaurants oder Veranstaltungen erstellt wird – die Macher bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie man sich aktiv für mehr Nachhaltigkeit einsetzen kann.

Also, was bedeutet nun eigentlich Nachhaltigkeit in meinem Viertel? Wo finde ich Vorreiter, Ideen und Anregungen? Wie kann ich nachhaltig konsumieren und meinen Alltag nachhaltig gestalten? Ist Nachhaltigkeit teuer, oder kann ich sogar Geld sparen? Wie kann ich Spaß daran haben, ohne mich verbiegen oder gar einschränken zu müssen?

Antworten auf diese Fragen bietet „Lust auf besser leben“ mit seiner neuen Labl.Frankfurt Smartphone-pp – für die beiden Betriebssysteme iOS und Android.

(glo)

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