Bereich Seckbach und Fechenheim-Nord

Nachhaltiges Gewerbegebiet startet

Basierend auf einer umfassenden Machbarkeitsstudie erfolgte im Oktober 2015 der Magistratsbeschluss, der die Entwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebiets für den Bereich Seckbach und Fechenheim-Nord vorsieht.

Basierend auf einer umfassenden Machbarkeitsstudie erfolgte im Oktober 2015 der Magistratsbeschluss, der die Entwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebiets für den Bereich Seckbach und Fechenheim-Nord vorsieht. Nun hat Tobias Löser als Leiter des auf fünf Jahre angelegten Projekts mit seiner Arbeit begonnen. Im Juni soll die Eröffnung des Quartiersbüros mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. Hierbei sollen Dialoge zwischen den beteiligten Akteuren angestoßen und Ziele des Standortmanagements aufgezeigt werden.

„Das ist der Startschuss, auf den wir lange hingearbeitet haben. Denn die nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung des Gewerbegebietes bietet große Chancen für die dort ansässigen Betriebe, für mögliche Neuansiedlungen und auch für die Stadt als Ganzes“, sagt Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne).

Für die Projektdurchführung stellt die Stadtverordnetenversammlung 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Auch eine Beteiligung des Bundes ist mit der Antragsbewilligung zum Forschungsprojekt „Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten“ im Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau sichergestellt. Durch den bundesweiten Erfahrungsaustausch erwartet die Stadt insbesondere zusätzliche fachliche Impulse. Das überwiegend zwischen Stadtplanungs- und Wirtschaftsdezernat übergreifende Projekt ist bei dem städtischen Tochterunternehmen der Wirtschaftsförderung Frankfurt angesiedelt.

Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) begrüßt die Entscheidung, dass die Wirtschaftsförderung die Federführung übernommen hat: „Die größte Herausforderung liegt im Bestand, und ich begrüße sehr, dass wir uns dieser Aufgabe mit Modellcharakter für die Region und Deutschland stellen. Mit der Realisierung eines nachhaltigen Gewerbegebietes senden wir ein starkes Signal an unsere Unternehmen, auch weil die Stadt mit finanziellen Mitteln in einem nennenswerten Umfang diese bestehenden Gewerbeflächen zukunftsfähig gestaltet und mit dieser Entscheidung die bereits dort ansässigen Unternehmen unterstützt.“

Die Arbeit der Wirtschaftsförderung wird nun in enger Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt, weiteren Stellen der Stadt und den ungefähr 550 beteiligten Unternehmen in Seckbach und Fechenheim stattfinden.

(pia)

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