Nachrücker können rasch zum Zuge kommen

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Wer auf der Liste seiner Partei zu wenig Stimmen bekommen hat, um ins Stadtparlament einzuziehen, kann sich dennoch Hoffnungen auf ein Mandat machen – vor allem

Wer auf der Liste seiner Partei zu wenig Stimmen bekommen hat, um ins Stadtparlament einzuziehen, kann sich dennoch Hoffnungen auf ein Mandat machen – vor allem bei den großen Fraktionen von CDU, SPD und Grünen. Denn die bestplatzierten Bewerber, die noch nicht berücksichtigt wurden, stehen als „Reservespieler“ bereit. Sie rücken nach, wenn ein Stadtverordneter ausscheidet. Das kann schon bald der Fall sein, da einige Fraktionsmitglieder als haupt- oder ehrenamtliche Stadträte in den Magistrat gewählt werden. Sie können dann nicht gleichzeitig Mitglied des Stadtparlaments sein.

Bei der SPD werden wohl mindestens vier Mitglieder der Stadtverordnetenfraktion in den Magistrat gewählt. Als Nachrücker könnten Milkica Romic-Stojanovic, der Travestie-Künstler Thomas Bäppler-Wolf, Kristina Luxen und Hubert Schmitt zum Zug kommen. Auch Birgit Puttendörfer und Stella Stilgenbauer dürfen sich Hoffnung machen, im Laufe der fünfjährigen Wahlperiode noch in das Stadtparlament einzuziehen.

Bei der CDU stehen als Nachrücker Stephan Deusinger, Anita Akmadza, Ömer Zengin, Martin Benedikt-Schäfer und Albina Nazarenus-Vetter bereit. Bei den Grünen hoffen die bisherigen Stadtverordneten Beatrix Baumann, Bernhard Maier und Natascha Kauder auf den Wiedereinzug ins Parlament. Auch Marlene Riedel und andere haben noch Chancen.

(tre)

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