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Schallplatte trifft Südsee-Atmosphäre: Neuer Club in Frankfurt öffnet

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Von: Kim Hornickel

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Neuer Club in Frankfurt: Das „Fortuna Irgendwo“ will die Gäste in eine Urlaubswelt entführen.
Neuer Club in Frankfurt: Das „Fortuna Irgendwo“ will die Gäste in eine Urlaubswelt entführen. © Screenshot/Facebook/Fortuna Irgendwo

Ein neuer Club will die Partyszene in Frankfurt revolutionieren. Das „Fortuna Irgendwo“ eröffnet an altbekannter Stelle.

Frankfurt – Die Eröffnung des Clubs „Fortuna Irgendwo“ in Frankfurt musste immer wieder verschoben werden – Corona* verhinderte den Start. Jetzt, zwei Jahre nach dem geplanten Eröffnungstermin, präsentierte Inhaber Ardi Goldmann seinen Club.

Das „Fortuna Irgendwo“ oder die „Heilanstalt für Gemüts- und Nervenkranke“ will die Besucher mit einer bunten Mischung aus Blumen, Palmen und Pools locken. Was sich nach Kur statt Party anhört, ist in Wahrheit ein neuer Club, der nach eigenen Angaben Urlaubsfeeling mitten in Frankfurt* bieten soll. Inhaber Ardi Goldman verspricht alle abzuholen, die sich bisher nicht in Frankfurts Musikszene wiedergefunden haben. So will der Hotelbetreiber ein neues Club-Konzept ausprobieren. Keine Star-DJs werden im „Fortuna“ auf der Bühne stehen. Inhaber Goldmann will, dass sich seine Gäste ganz auf die bunte Dekoration konzentrieren. Außerdem wird es in dem Frankfurter Club keine Party ab Mitternacht geben – stattdessen öffnet der schon um 21 Uhr seine Türen. Am Wochenende ist um 4 Uhr Schluss mit Feiern.

So sieht der „Fortuna Irgendwo“ Club von innen aus. Eine Mischung aus Hawaii und Schallplatten-Musik wartet auf die Besucher.
So sieht der „Fortuna Irgendwo“ Club von innen aus. Eine Mischung aus Hawaii und Schallplatten-Musik wartet auf die Besucher. © Screenshot/Facebook/Fortuna Irgendwo

Club in Frankfurt: „Fortuna Irgendwo“ bietet alternative Musik und eine übergroße LED-Wand

Das Fortuna ist nicht Goldmanns erstes Club-Projekt. Der Unternehmer hatte in den vergangenen Jahren bereits mit dem „King Kamehameha Club“ tausende Feierwillige durch das Nachtleben in Frankfurt geschleust. Zuletzt hatte der Club allerdings ums Überleben gekämpft*. Mit dem „Fortuna“, das auf dem Union-Gelände an der Hanauer Landstraße steht, will Goldmann eine ganz neue Partywelt erschaffen. Seine Vorstellung macht er auf einer Pressevorstellung in den Räumen des 1908 erbauten Kesselhauses klar: „Die längsten Reisen fangen an, wenn es auf den Straßen dunkel wird“, sagt er gegenüber dem „Journal Frankfurt“.

Damit die Sonne auf der Karibikinsel „Fortuna“ nicht untergeht, hat Goldmann eine Projektionswand mit LED-Technik installiert. Und die ist so komplex, dass Lichtkünstler JoJo Tillmann sogar extra ein Jahr nach Frankfurt zieht, um seine Kollegen in die komplizierte Technik der LED-Wand einzuweisen. 2500 Diamantkappenlampen erleuchten dann die Tanzfläche des „Fortuna“. Dazu will Goldmann französisch-mediterrane Musik von der Schallplatte erklingen lassen. Live-Konzerte, einen Bar- und DJ-Abend oder einem Freestyle Abend plant der Unternehmer für Frankfurts neusten Club-Neuzugang.

Zuletzt hatte der schillernde Investor Ardi Goldman negative Schlagzeilen gemacht. Wegen Bestechung musste Goldmann ins Gefängnis*. Der Bundesgerichtshof hatte seine Revision gegen ein entsprechendes Urteil abgeschmettert. (kh) fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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