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Wurde vom Brandschutz inspiziert: die Naxoshalle.

Entwarnung

Naxoshalle entgeht der Schließung

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Nach einer routinemäßigen Brandschau der Frankfurter Feuerwehr am Mittwoch in der Naxoshalle schien die Schließung für das Theater Willy Praml kurz bevor zu stehen. Dann kam die Entwarnung.

Galgenfrist für Willy Praml und sein Theater. Bis Ende der kommenden Woche hat der Impresario Zeit, die aufgedeckten Mängel zu beseitigen, die Schließung abzuwenden. „Wir werden mit Hochdruck die Forderungen des Brandschutzes umsetzen, und die Kleine Bühne und eine eingebaute Zwischendecke für die Wärmedämmung abbauen.“ Damit könne der Betrieb in der großen Halle weitergehen.

Keine Gastronomie

Allerdings sei im Foyer keine Gastronomie möglich, da dort nicht geheizt werden kann. Praml wies darauf hin, dass die in einem Bauantrag aus dem Jahr 2011 von der Stadt noch nicht durchgeführten Baumaßnahmen wie den Einbau schalldämmender Fenster zu den gegenüber liegenden Wohngebäuden und die Beseitigung der Altlasten in der ehemaligen Fabrikhalle jetzt erst mit einer neuen Baugenehmigung in Angriff genommen werden könnten. Ein Sprecher des Dezernates für Bau- und Immobilien wies darauf hin, dass der im August dieses Jahres vom Stadtparlament verabschiedete Mietvertrag für die Halle von Praml „bisher nicht unterschrieben ist“. Erst danach könne man auch über weitere Sanierungsmaßnahmen für die Naxoshalle sprechen. Am Samstag steht auf dem Programm ein Film über die Geschichte des Theaters in den vergangenen 25 Jahren.

(wyg)

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