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Sanierung oder Neubau wäre nötig: Stattdessen will Nestlé seine Deutschlandzentrale hier in der Bürostadt Niederrad verlassen.

Nahrungsmittelkonzern

Überraschender Plan: Nestlé will Deutschlandzentrale umziehen

  • Dennis Pfeiffer-Goldmann
    vonDennis Pfeiffer-Goldmann
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Das kommt überraschend: Nestlé will mit seiner Deutschlandzentrale vom Standort in der Bürostadt Niederrad wegziehen. Womöglich gibt es aber dennoch eine gute Nachricht für Frankfurt.

Frankfurt – In die Jahre gekommen ist das prägnante Verwaltungsgebäude der Deutschlandzentrale von Nestlé in der Bürostadt Niederrad. Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern will deshalb "in zwei bis drei Jahren" aus der Lyoner Straße wegziehen, bestätigt Firmensprecher Alexander Antonoff.

Hochhaus genügt Ansprüchen nicht mehr

Der Bau von 1967 entspreche nicht mehr "den Anforderungen an ein modernes Arbeitsumfeld". Das Unternehmen habe sich statt Sanierung oder Neubau daher für einen neuen Standort entschieden, um nur einmal umziehen zu müssen, erklärt Antonoff.

Firmengründer Heinrich Nestle in Frankfurt geboren

Weil Firmengründer Heinrich Nestle 1814 in Frankfurt geboren sei, sei der Konzern der Stadt "sehr eng verbunden". Daher werde im Stadtgebiet für die Deutschlandzentrale mit ihren 1000 Mitarbeitern ein neuer Standort gesucht, wobei die Suche auch die direkte Nachbarschaft wie das Kaiserleigebiet und Eschborn umfasse.

Gerade erst viele Millionen investiert

Erst 2015 hatte Nestlé 13,5 Millionen Euro in ein neues Konferenzzentrum, Betriebskita und Fitnessstudio in Niederrad investiert. Diese Gebäude stehen heute direkt neben dem Verwaltungshochhaus.

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