Europäischen Zentralbank

Neue EZB-Kita ist fast fertig

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In der kommenden Woche wird der Bauherr die neue Kita der Europäischen Zentralbank im Ostend übergeben.

Rund 170 Kinder werden den neuen Kindergarten der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Ferdinand-Happ-Straße bevölkern, wenn ihn der Bauherr, Max Baum, am 16. Februar an die EZB übergeben wird. Noch werden die ersten Spielgeräte auf dem Spielplatz hinter dem Gebäude aufgestellt. Die Handwerker sind zurzeit noch mit dem Wand- und Fassadenanstrich beschäftigt. Die Sandkästen in den beiden großen Höfen zwischen den Gebäudearmen und auf den Dachterrassen sind bereits mir Sand gefüllt.

Besonders stolz ist der Bauherr darauf, dass der Entwurf des Frankfurter Architekten Ferdinand Heide bei den EZB-Verantwortlichen Gefallen gefunden hat. „Wir haben hier für insgesamt 14 Gruppen jeweils einzelne Räume mit Spielzimmer und Schlafzimmer gebaut“, berichtete er. In allen Gruppen spielen die Kinder der EZB-Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Ländern der Europäischen Währungsunion zusammen. Selbst Kinder im Säuglingsalter bekommen in dem neuen, hell verklinkerten Kita-Neubau einen Platz.

Wie in den drei Kindergärten der EZB im Westend wird auch dieser Kinderkarten von morgens 7 bis abends 20 Uhr geöffnet haben. Öffnungszeiten, die in anderen Kindergärten der Stadt eher untypisch sind. Dort ist zumeist um 17 Uhr Schluss.

In der EZB weiß man genau, dass es nur mit einem solchen Angebot möglich ist, das benötigte hochqualifizierte Personal aus allen Teilen Europas nach Frankfurt zu locken. Dafür ist die EZB auch bereit, diese nicht gerade preiswerte Kinderbetreuung ihren Mitarbeitern anzubieten. Denn gutes Personal will man selbstverständlich auch dann nicht verlieren, wenn der Familiennachwuchs kommt. Die Entlastung, die die Eltern mit diesem Angebot haben, kann nur nachvollziehen, wer selbst einmal nach einem Kindergartenplatz suchen musste. Es kommt hinzu, dass viele Eltern aus anderen europäischen Ländern in ihren Heimatländern solche Kindergartenangebote schon kennen. Die Entscheidung zwischen ihrem Beruf und ihrem Nachwuchs ist ihnen damit abgenommen.

Auch in dieser neuen Kita, wie in den drei bestehenden, werden die Kleinen und schon etwas Größeren in allen Sprachen Europas miteinander reden, streiten und spielen, während die Erzieherinnen mit ihnen Deutsch sprechen.

(wyg)

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