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So sieht die Zukunft in Frankfurts Bussen aus: Die neuen Terminals für eTickets.

Verkehr

Neue Fahrscheindrucker in den Bussen

Die rund 350 Busse, die im täglichen Frankfurter Linieneinsatz stehen, werden jetzt mit neuen Fahrscheindruckern ausgestattet. In etwa 20 Bussen waren sie bereits im Testeinsatz.

Die rund 350 Busse, die im täglichen Frankfurter Linieneinsatz stehen, werden jetzt mit neuen Fahrscheindruckern ausgestattet. In etwa 20 Bussen waren sie bereits im Testeinsatz. Dort bewiesen sie ihre Alltagstauglichkeit. Aktuell sind bereits 280 Fahrzeuge umgerüstet und bis Ende November sollen alle Busse mit den Geräten ausgestattet sein. Für die Fahrgäste sind die neuen Drucker besonders dann relevant, wenn sie bereits ein elektronisches Ticket nutzen. Denn das ist die entscheidende Neuerung für den Kunden: Die Geräte sind mit eTicket-Terminals ausgestattet und damit für die Zukunft des Fahrkartenverkaufs gerüstet.

Für die Fahrgäste am auffälligsten wird der zweite Teil der Neubeschaffung sein: Sie finden in der Nähe der zweiten Bus-Tür ein Terminal, das so genannte AIT (Aktionslisten- und Informationsterminal). Dort können Nutzer elektronischer Tickets aktuell prüfen, welche Fahrtberechtigungen auf ihrer Karte gespeichert sind. Wenn sie im WebShop Änderungen an ihrem Ticket vorgenommen haben – zum Beispiel weitere Tarifgebiete hinzugebucht – oder ein neues eTicket für ihre Chipkarte gekauft haben, können sie diese am AIT auf ihre Karte hochladen.

Für die Akteure im Frankfurter Nahverkehr bedeutet die neue Technik einen großen Fortschritt. Denn sie ersetzt nicht nur einfach die teilweise schon 20 Jahre alten Drucker, die zunehmend störanfällig wurden und für die eine Ersatzteilbeschaffung inzwischen kaum noch möglich war. Sie sind zukunftsfähig, bieten also die Möglichkeit, neben den aktuellen eTicket-Funktionen auch neue Tarifstrukturen umzusetzen.

(red)

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