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Neue Grundschule fürs Europaviertel soll 2020 kommen

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Zum Schuljahresbeginn 2020/2021 soll der Neubau der Grundschule in der Pariser Straße/Ecke Maastrichter Ring im Europaviertel fertig sein. Die Pläne zu dem Neubau stammen von Dasch Zürn Architekten aus Stuttgart, die den Architektenwettbewerb gewonnen haben.

Maximal 520 Mädchen und Jungen bietet der Neubau der Grundschule in der Pariser Straße/Ecke Maastrichter Ring einmal Platz. Zum Schuljahr 2020/2021 soll der Neubau voraussichtlich fertig sein. Bis zu fünf Klassen pro Jahrgangsstufe sind möglich, vorläufig wird allerdings mit nur vier Klassen geplant. Baubeginn und Kosten für das Bauvorhaben stehen allerdings noch nicht fest.

„Der beste Entwurf“

Die Pläne für das Schulgebäude stammen von Dasch Zürn Architekten. Das Büro aus Stuttgart hat den Architektenwettbewerb gewonnen, den die Stadt ausgeschrieben hatte. Baudezernent Jan Schneider (CDU) und Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) stellten den Entwurf jetzt vor. „Wir sind überzeugt, dass damit sowohl unter städtebaulichen und gestalterischen Gesichtspunkten als auch in Hinblick auf Funktionalität und Wirtschaftlichkeit der beste Entwurf ausgewählt wurde“, erklären die beiden unisono.

Die Stadt Frankfurt entwickelt das Europaviertel seit den späten 90er Jahren als innenstadtnahes Quartier auf dem ehemaligen Gebiet des Hauptgüterbahnhofs. In der Mitte des westlichen Plangebietes ist ein in Ost-West-Richtung orientierter, circa sechs Hektar großer Europagarten angelegt worden. Rund um den Park entstehen vier Wohnquartiere mit rund 2000 Wohneinheiten. Gegenstand des Wettbewerbs war die Grundschule, die im Europaviertel West zwei reine Wohnquartiere, die Helenenhöfe und das Parkend, versorgen soll. Ergänzt wird der Standort der Schule um eine der insgesamt drei vorgesehenen Kindertagesstätten im Europaviertel.

Der Entwurf von Dasch Zürn Architekten überzeugte das Preisgericht mit einer sehr differenzierten und überzeugend ausgestalteten freien Gebäudestruktur, die eine klare Erschließung der Bereiche Schule sowie der U 3- und Ü3-Bereiche der Kita ermöglicht. Die Organisation aller Funktionen und die gelungene Verflechtung von Außen- und Innenbereichen gelten der Jury einstimmig als prägend und überragend gelöst.

Den zweiten Platz belegte das Büro Löhle Neubauer Architekten aus Augsburg, den dritten Platz das Büro D’Inka Scheible Hoffmann Architekten aus Fellbach bei Stuttgart. Insgesamt hatten sich 137 Architekturbüros aus ganz Europa um die Teilnahme beworben. 25 Teilnehmer wurden von einem Entscheidungsgremium ausgewählt, von denen schließlich 20 einen Beitrag eingereicht hatten.

Provisorium startet

Bereits zum Schuljahr 2017/2018 wird die neue Grundschule in einem Provisorium in der Stephensonstraße starten. Auf einem freien Gelände wird eine Pavillonanlage aufgebaut, in dem Unterricht für bis zu vier Klassen möglich ist.

(bit,pia)

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